Intel Skylake für MacBook, iMac und Co. offiziell vorgestellt

| 11:04 Uhr | 7 Kommentare

Intel Skylake ist da. In den letzten Wochen wurde bereits bekannt, dass Intel die diesjährige Internationale Funkausstellung in Berlin nutzen wird, um die neuen Skylake Prozessoren offiziell vorzustellen. In der Nacht zu heute war es soweit und Intel hat kurz vor dem Start der IFA einen Ausblick auf Skylake und somit auf die sechste Intel Core Generation gegeben. In den letzten Wochen haben wir bereits verschiedene Informationen rund um Skylake erfahren, nun hat Intel Fakten geschaffen. Wir sagen euch, was die zukünftigen Prozessoren für MacBook, MacBook Air, MacBook Pro und iMac im Stande sind zu leisten.

Intel Skylake ist da

Wie sollte es anders sein, Intel kündigt (PDF-Download) die neuen Intel Skylake Prozessoren als die besten Prozessoren an, die das Unternehmen jemals vorgestellt hat. Leistungssteigerungen und ein niedrigerer Stromverbrauch standen bei der Entwicklung im Fokus.

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Die neuen Core m Prozessoren sind für das 12 Zoll Retina MacBook gedacht. Die Leistungssteigerung liegt zwischen 10 und 20 Prozent und die Grafikleistung konnte Intel um bis zu 40 Prozent steigern. Gleichzeitig konnte Intel die Akkulaufzeit um bis zu 1,5 Stunden erhöhen. Die Chips werden als Core m3, m5 und m7 deklariert und bieten, wie in der letzten Woche angedeutet, verschiedene Leistungsmerkmale, die für die unterschiedlichen Retina MacBook Modelle gedacht sind. Die CPUs werden in den kommenden Monaten zur Verfügung gestellt, so dass diese vermutlich erst 2016 im 12 Zoll MacBook landen.

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Auch für das MacBook Air hält Intel neue Skylake Prozessoren bereit. Die Skylake U-Prozessoren bieten zwei Kerne und zwischen 1,8GHz und 2,6GHz. Zudem sind Intel Iris 520 bzw. 540 Chips an Bord. Diese ermöglichen eine 10 Prozent schnellere CPU, bis zu 34 Prozent schnellere GPU und 1,4 Stunden zusätzliche Akkulaufzeit. Auch diese Prozessoren werden erst ab Anfang 2016 verfügbar sein, so dass die Chips erst im MacBook Air 2016 landen.

Neue Chips für das MacBook Pro hat Intel ebenso präsentiert. Allerdings sind die Informationen zu den potentiellen Chips für das 15 Zoll MacBook Pro noch sehr rar. Für das 13 Zoll Retina MacBook Pro eignen sich die neuen 28Watt i5 und i7 Chips mit Dual-Core und Geschwindigkeiten zwischen 2,9GHz und 3,3GHz. Gleichzeitig sind Intel Iris Graphics 550 Grafikchips an Bord. Auch hier gilt, dass diese Chips erst Anfang 2016 bereit stehen, so dass es vermutlich in diesem Jahr kein MacBook Pro Update mit Skylake mehr geben wird. Alternativ und als Zwischenlösung ist es denkbar, dass Apple das 15 Zoll MacBook Pro mit Broadwell-Prozessoren noch dieses Jahr vorstellt.

Sprechen wir noch kurz über den iMac. Intel hat sogenannte S-Prozessoren vorgestellt, die den Sprung in den iMac schaffen könnten. Die Chips bieten zwischen 2,7 und 3,4GHz und zudem Intel HD Graphics 530 Chips. Derzeit setzt Apple bei den iMacs noch auf Haswell Prozessoren. Skylake soll Ende des Jahres für den iMac bereit stellen. Inwiefern Apple jedoch zuvor noch Broadwell-Chips im iMac verbaut, bleibt abzuwarten. Wir können uns gut vorstellen, dass Apple im Herbst dieses Jahres den iMac aktualisiert und zunächst Broadwell-Prozessoren verwendet.

Wir rechnen fest damit, dass Apple in diesem Jahr noch neue Macs präsentiert. In welcher Form und mit welchen Prozessoren dies geschehen wird, bleibt abzuwarten. Parallel dazu wird Apple die finale Version von OS X El Capitan freigeben. Dies könnte im Oktober der Fall sein.

Kategorie: Mac

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7 Kommentare

  • Jano

    Dann kann man endlich getrost 2016 ein neues retina Macbook 15″ kaufen, CPUs sind ja endlich mal potente verbaut, habe noch das Retina 1. Gen. das muss unbedingt getauscht werden gegen ein schnelleres 😉

    02. Sep 2015 | 14:05 Uhr | Kommentieren
  • Yuna

    Ich überlege mir ein Schritt zurück zu treten auf das 12″ Macbook, aber hab zu sehr Angst auf Leistungsverlust.

    02. Sep 2015 | 15:19 Uhr | Kommentieren
    • StefanE

      Leistungsverlust ist immer relativ gesehen. Die Leistung eines MacBooks (12″) reicht nicht für große rechenintensive Arbeiten. Hier ist ein Pro deutlich besser.
      Die Frage ist: nutzt du die Leistung deines aktuellen MacBooks ? Wenn ja – dann ist der Schritt zurück nicht ohne deutliche Einbußen möglich. Ansonsten einfach mal ungefähr vergleichen: Wenn dein 2,7 GHz Prozessor (oder ähnlich) immer nur so um die max 30% ausgelastet ist, dann klappt der Schritt.

      02. Sep 2015 | 16:23 Uhr | Kommentieren
      • Yuna

        Hi StefanE

        ich nutze meinen sehr gemischt. Viel für Fotos und iMovie sowie Gimp probiere ich mich aus. Nebenbei lerne ich mir Programmiersprachen wie Java oder PHP und manchmal am Wochenende spiele ich mit meinen Freunden übers Internet Starcraft 2 und Diablo III Aktuell habe ich ein 13 Zoll Macbook Retina late 2013

        02. Sep 2015 | 19:59 Uhr | Kommentieren
  • Shaggy

    Ich bin kein Hater. Aber dieser Artikel suggeriert Intel würde Prozessoren speziell für Apple bauen. Das ist natürlich Quatsch. Richtig wäre es zu sagen dass Apple dieses CPUs verbauen will und nicht Intel baut neue Chips für Apple/MacBook.

    09. Sep 2015 | 10:05 Uhr | Kommentieren
  • Franz

    Nie und nimmer baut Apple in die iMac’s noch Broadwell ein, dieses Jahr noch Skylake Prozessoren für die iMac

    21. Sep 2015 | 18:51 Uhr | Kommentieren
  • Bowie

    Die Frage, die sich mir stellt ist, wird Apple bei den kommenden MBPs mit der Strategie in die gleiche Kerbe einschlagen, wie beim neuen MB 12″ und somit die USB/Thunderbolt/MagSafe Schnittstellen auf ein oder zwei USB-C Anschlüsse reduzieren?
    Skylake hin oder her: Wenn ich dann ein anspruchsvolles Audio-Interface + HD (gar 4K) Monitor + externe Festplatte + Stromzufuhr über einen Adapter an ein/zwei USB-C Schnittstellen anschließe, brennt mir doch die Hütte ab. Und das beim 3000€ Power-Laptop. Die jetzigen MBPs haben zwar auch nicht unbedingt atemberaubend viele Schnittstellen, aber immer noch ausreichend für die oben aufgeführte Konstellation an externen Geräten.
    Was das angeht bin ich echt gespannt, wie Apple zukünftig mit dem Profi-Klientel umgehen wird.

    13. Nov 2015 | 19:59 Uhr | Kommentieren

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