Apple gibt im Vergleich zu anderen Tech-Unternehmen verhältnismäßig wenig Geld für Forschung aus

| 16:44 Uhr | 2 Kommentare

Aus Cupertino wurden in den letzten Jahren steigende Ausgaben für Forschung und Entwicklung gemeldet. Aktuell liegt Apple bei über acht Milliarden Dollar im Jahr. Doch im Vergleich zu anderen großen US-Technologieunternehmen ist der Anteil, den die Forschungsausgaben am Gesamtbudget haben, schon fast beschämend gering, wie aus einem Artikel von Adam Satariano von Bloomberg Businessweek hervor geht.

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Apple gab 2015 rund 3,5 Prozent seiner Erträge für Forschung und Entwicklung aus. Dem gegenüber investierten Konzerne wie Qualcomm und Facebook den sechsfachen Betrag in die Entwicklung zukünftiger Technologien. Spitzenreiter ist der Chiphersteller Qualcomm mit einem 22-prozentigen Anteil der Forschungsausgaben am Umsatzerlös, bei Facebook waren es 21 Prozent. Google investierte immerhin 15 Prozent.

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Der iPhone-Hersteller scheint allerdings auch gut mit einem deutlich geringeren Anteil auszukommen, was seine rekordhaften Einnahmen von 233 Milliarden Dollar im Jahr 2015 belegen.

Mit den jährlich wachsenden Erträgen hat Apple allerdings auch die Forschungsausgaben erhöht, das muss man auch sehen. 2013 lagen sie bei 4,5 Milliarden Dollar, 2014 bei 6 Milliarden und 2015 bei 8,1 Milliarden. Ein Teil davon floss in die Entwicklung der Apple Watch, ein Teil in verbesserte Prozessoren und sicher auch ein Teil in die Arbeit am „Project Titan„, Apples geheimen Auto-Projekt.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Mad Matt

    Typisches Problem von falscher Bezugsgröße.

    In absoluten Zahlen sieht das ganz anders aus:

    $ 8,1b Apple
    $ 9,9b Google
    $ 5,6b Qualcomm
    $ 2,6b Facebook

    Von einem Prozentsatz kann man keine Entwickler bezahlen…

    01. Dez 2015 | 18:10 Uhr | Kommentieren
  • Elv

    Apple verdient mit seine Investitionen überdurchschnittlich viel. Vielleicht weil man dort investiert, wo auch am ehesten brauchbare Ergebnisse heraus kommen? Google „forscht“ überall und wirft auch viel weg.

    01. Dez 2015 | 22:48 Uhr | Kommentieren

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