Test: TRENDnet TV-IP312PI Outdoor PoE Überwachungskamera + Synology DS214+ NAS

| 18:22 Uhr | 1 Kommentar

TRENDnet TV-IP312PI Outpoor POE Überwachungskamera + Synology DS214+ DiskStation NAS-System im Test. Heimautomatisierung und -überwachung nehmen heutzutage eine immer größere Bedeutung ein. Smart Home, HomeKit und Co. dienen hier als Stichworte. Nachdem wir euch in der letzten Zeit immer mal wieder über Lichtsteuerung, verschiedene Sensoren etc. informiert haben, beschäftigen wir uns dieses Mal mit dem Thema Heimüberwachung.

Es sollte eine Outdoor-Kamera sein, die per PoE mit Strom betrieben wird. Unsere Wahl fiel schlussendlich auf die TRENDnet TV-IP312PI Outdoor POE Überwachungskamera. Das Ganze sollte im Zusammenspiel mit der Synology DS214+ DiskStation (hier unser Test) betrieben werden.

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Warum die TRENDnet TV-IP312PI?

Der Grundgedanke war es, auf eine Outdoor Kamera zu setzen, die über Power over Ethernet mit Strom betrieben wird. Nachtsicht-Eigenschaften und ein entsprechender Wetterschutz sollten auch gegeben sein.

Unsere Wahl fiel auf die TRENDnet TV-IP312PI. Diese bietet eine Auflösung von 3MP, Nachtsicht auf bis zu 50 Meter (Dank Infrarotlicht), Wetterschutzklasse IP66, Unterstützung von ONVIF, IPv6, und PoE. Dies zumindest die ersten Eckdaten.

TRENDnet setzt auf einen 1/3 Zoll Progressive Scan CMOS Sensor mit 4mm Brennweiter und F2.0 Blende. Der Blickwinkel beträgt 77 Grad horizontal, 42 Grad vertikal und 90 Grad diagonal. Zu sehr möchten wir euch jedoch nicht mit den reinen technischen Daten langweilen. Vielmehr ging es uns um das Zusammenspiel von TRENDnet TV-IP312PI Outdoor PoE Überwachungskamera und der Synology DS214+ DiskStation.

Installation

Möchtet ihr eine Kamera an einer Stelle installieren, an der kein Stromanschluss vorhanden, sondern nur ein Netzwerkkabel verlegt ist, dann führt der Weg über Power over Ethernet (PoE). Hier wird vereinfacht ausgedrückt, Strom mit auf das Netzwerkkabel gelegt, so dass darüber die Kamera betrieben werden kann.

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Der Weg zur PoE-betriebenen Kamera führt über einen sogenannten Power over Ethernet Injector. Wir setzen auf den TP-Link TL-PoE PoE Single Port Injector. Dieser wird auf dem Weg zwischen Router und Kamera als Zwischenelement installiert. Das Netzwerkkabel des Routers wandert in den Injector und erhält dort „Strom“. Anschließend wird der Injector mit der TRENDnet TV-IP312PI Kamera verbunden. Das reine Verkabeln dauert im Rahmen unseres Tests nur wenige Augenblicke. Ein paar Netzwerkkabel einklicken, fertig.

Im nächsten Schritt geht es an die Synology DS214+. Natürlich könnte ihr hier auch jede andere Synology NAS nutzen. Synology macht euch die Videoüberwachung recht einfach, da der installierte DiskStation Manager auch die Surveillance Station mit an Bord hat. Die Surveillance Station bietet intelligente Überwachungs- und Videoverwaltungswerkzeuge, die euch beim Schutz aller wichtigen Orte in eurem Leben unterstützen.

Mit der intuitiven Benutzeroberfläche könnt ihr Live-Aufnahmen von mehreren IP-Kameras betrachten, die Aufnahmen wiedergeben, eine Integrierung mit E/A-Modulen und Tür-Controllern erstellen, die Kameraeinstellungen gruppenweise verwalten und noch vieles mehr. Standardmäßig sind zwei Gerätelizenzen auf einer DiskStation installiert. Sprich: Ihr könnt zwei Kameras kostenlos anschließen und betreiben. Sollen es mehr sein, so müsst ihr weitere Lizenzen hinzukaufen.

Über die Oberfläche der Synology DiskStation könnt ihr die Surveillance Station aufrufen und dort im ersten Schritt eine Kamera hinzufügen. Einfach auf IP-Kamera klicken und anschließend Kamera hinzufügen. Ihr habt die Wahl zwischen einem schnelleren Setup und einem kompletten Setup. Wir haben uns für die schnelle Variante entschieden. Anschließend musste noch ein Name für die Kamera vergeben werden, die IP-Adresse der Kamera hinterlegt werden (haben wir mit der App LanScan ermittelt), die Marke und das Kameramodell sowie Benutzrname und Passwort (findet ihr in den TRENDnet Unterlagen) eingetragen werden. Sollte euer Kameramodell nicht aufgeführt sein, so könnt ihr [ONVIF] nutzen. Dabei handelt es sich um einen Schnittstellenstandard für IP-basierte Sicherheitsprodukte. Die meisten Kameras unterstützen diesen Standard, so auch die hier genutzt TRENnet Kamera.

Jetzt nur noch auf „Fertig stellen“ klicken und schon ist die TRENDnet-Kamera in der Surveillance Station hinzugefügt und kann genutzt werden. Über Live-Ansicht erhaltet ihr nun das Live-Bild eurer soeben installierten Kamera.

Auf die einzelnen Möglichkeiten der Surveillance Station möchten wir an dieser Stelle nicht eingehen, da dies den Rahmen sprengen würde. Kurzum: Ihr erhaltet ein sehr komplexes und zentrales Verwaltungssystem für eure Kameras, mit dem ihr gefühlt alle Funktionen rund um die Videoüberwachung nutzen könnt.

Einmal eingerichtet, könnt ihr beispielsweise auch die DS cam App von Synology nutzen, um von unterwegs problmlos auf die Kamera zugreifen zu können.

Bordmittel von TRENDnet nutzen

Ihr müsst euch allerdings nicht extra eine Synology DiskStation anschaffen, um die Kameras von TRENDnet nutzen zu können. Es gibt auch reine „Bordmittel“, um Zugriff auf die Kamera zu erlangen. Ihr könnt euch im Web-Browser mittels IP-Adresse mit der Kamera verbinden und auf diese Zugreifen, die TRENDnet View Pro Software oder beispielsweise die TRENDnet IPView App nutzen. Die App sucht automatisch in eurem lokalen Netzwerk nach der Kamera und fügt diese der Kameraliste hinzu. Auch hier müsst ihr wieder euere Login-Daten einmalig eingeben.

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Man muss einfach ein wenig mit den verschiedenen Möglichkeiten rumspielen, um die beste für sich herauszufinden. Solltet ihr Interesse an der Heimüberwachung haben, dann können wir euch nur den Tipp geben, einfach loszulegen. Die Installation ist wirklich nicht schwer und mit den TRENDnet Kameras seid auf jeden Fall gut bedient.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Deadrow

    Offtopic:

    Danke das hier keine Artikel über Pokemon Go veröffentlicht werden (:

    15. Jul 2016 | 16:15 Uhr | Kommentieren

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