Irisches Gericht stellt sich hinter Apple: iCloud-Rechenzentrum kann nächstes Jahr gebaut werden

| 7:24 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat feurige Unterstützer in Irland gefunden. Am Sonntag wurde in der Stadt Athenry im irischen Galway County für den Konzern demonstriert. Rund 2000 Menschen waren dem Aufruf gefolgt. Es geht um ein Rechenzentrum, dass Apple in der Gegend errichten möchte. 850 Millionen Euro möchte Apple hier investieren. Die Menschen erhoffen sich viele neue Jobs und einen Aufschwung in der ganzen Wirtschaftsregion. Doch Protest von Anwohnern sorgt schon seit Längerem für Verzögerung. Mit dem Bau wurde immer noch nicht begonnen.

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Letzte Woche wurde gegen den Plan Apples sogar Klage eingelegt. Drei Privatpersonen hatten sich bei der County-Verwaltung und bei dem obersten regionalen Gericht beschwert. Dieses Gericht hat nun zugunsten Apples entschieden und sich sogar für eine baldige Baugenehmigung für das Rechenzentrum ausgesprochen, wie bei Business Insider zu erfahren ist.

Doch der Fall ist damit noch längst nicht abgeschlossen. Er ist nun an eine Spezialabteilung des Gerichts verwiesen, das Commercial Court. Hier werden Streitigkeiten verhandelt, bei denen es um einen hohen Streitwert geht. In solchen Fällen muss innerhalb von einem halben Jahr eine Einigung zustande kommen.

Ein Statement kam von dem Lokalpolitiker Ciaran Cannon. „Gute Nachricht vom Gericht“, verkündete er auf Facebook. Mit dieser Entscheidung sei die Frist von 18 auf 6 Monate verkürzt worden. Die abschließende Verhandlung ist auf den 21. März angesetzt.

Da das Gericht Apple prinzipiell gewogen scheint, wird nun davon ausgegangen, dass der Startschuss für den Neubau im nächsten Jahr erfolgen kann. Mit dem Rechenzentrum sollen Dienste wie der App Store, Apple Music, Apple Pay und die iCloud versorgt werden.

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