Attentat in Fort Lauderdale: MacBook Pro rettet Leben

| 15:39 Uhr | 0 Kommentare

Bei dem traurigen Attentat am Fort-Lauderdale-Flughafen in den USA sind am Freitag fünf Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere wurden verletzt. Auf CNN hat sich nun ein Überlebender zu Wort gemeldet: Steve Frappier, sein Mac Book Pro, sagte er dem Fernsehsender, habe ihm das Leben gerettet.

Als der 26-jährige Attentäter Esteban Santiago seine Waffe zog und in die Menge schoss, war auch Frappier unter den Wartenden an der Gepäckausgabe des Flugplatzes. Sein Apple-Laptop steckte in seinem Rucksack. Eines der umher fliegenden Geschosse traf, obwohl sich der Mann schon leicht in Deckung begeben konnte, noch von hinten – und schlug direkt in das MacBook Pro ein.

Kugel wird komplett abgebremst

In dem Foto auf CNN sieht man gut, wo die Kugel ins Display einschlug. Das Geschoss nahm seine Bahn durch das Gehäuse, drang durch die Batterie und diverse Schaltkreise und trat auf der anderen Seite wieder aus. Im Rucksack von Frappier steckten noch andere Sachen. Er fand die Kugel dann in einer Seitentasche und überstand so den Schreckensvorfall unbeschadet.

Das MacBook wurde anschließend von Kriminalbeamten untersucht. Dabei stellten sie unter anderem fest, das die Flugbahn vor dem Einschlag ins MacBook Pro nicht abgelenkt wurde.

Welche Waffe der Attentäter benutzte, ist noch nicht klar. Bekannt ist allerdings schon, dass er ab 2007 eine militärische Ausbildung erhielt. 2010 kam er für zehn Monate in den Irak, um dann 2014 nach Alaska verlegt zu werden. Im letzten Jahr flog er wegen unzureichender Leistungen aus der Armee.

Kategorie: Mac

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