Bosch soll Großteil der Bewegungssensoren für das iPhone liefern

| 17:05 Uhr | 1 Kommentar

Wie Bloomberg berichtet, hat Apple seine Kooperation mit Bosch ausgeweitet. So sollen in Zukunft von dem deutschen Unternehmen mehr Sensoren für das iPhone produziert werden.

Bosch liefert Bewegungssensoren für das iPhone

Apple setzte in den letzten Monaten auf auffällig viele Zulieferer, für die eigene Hardware. Ziel ist es, unabhängiger von den einzelnen Herstellern zu werden und somit auch eine bessere Verhandlungsposition zu erhalten. Eine Strategie, von der nun auch das Unternehmen Bosch profitiert.

Bisher ließ Apple die Gyroskop- und Beschleunigungs-Sensoren für das iPhone von dem kalifornischen Hersteller InvenSense produzieren. In Zukunft soll nun Bosch in die Produktion der Sensoren mit einsteigen. Ziel soll es sein, die Hälfte der benötigten Produktionsmenge von Bosch herstellen zu lassen. Aktuell produziert Bosch für Apple die Sensorik der Barometer-Funktion. Der neue Deal wird dem deutschen Unternehmen einen Aufschwung geben können.

Großer Verlierer ist jedoch die TDK Corporation, welche erst Ende letzten Jahres InvenSense für 1,3 Milliarden US-Dollar aufkaufte und mit Sicherheit auf eine Ausweitung der bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen mit Apple spekuliert hatte. Bisher soll InvenSense 60 Prozent seines Umsatzes über die Partnerschaft mit Apple generiert haben.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast

    Na ich rate mal….
    TDK wollte ganz schlau abkassieren und Apple sagt nö machen wir nicht , geht die Produktion nach Bosch.
    Ähnliches dachte sich auch Qualkomm , soll Apple doch die extra Lizensgebühr an ParkerVision bezahlen.
    Auch Imagination mit seinen Zukäufen von Mips und Ensigma waren so schlau und haben damit der
    Apple Konkurenz die Tore zu geheimen Unterlagen geöffnet.
    Was ist den Firmenzentralen nur los , alle Hirnlos…?

    05. Mai 2017 | 17:39 Uhr | Kommentieren

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