App Store: Affiliate-Kürzung betrifft nur In-App-Käufe – Phil Schiller kommentiert kostenpflichtige App-Upgrades

| 15:38 Uhr | 0 Kommentare

Ende April richtet sich Apple an alle Teilnehmer des iTunes Affiliate Programms und kündigte Änderungen bei den Provisionen an. Allerdings verwirrte die Meldung bzw. war unglücklich formuliert. Nun meldet sich Apple abermals zu Wort und präzisiert das Ganze.

Affiliate-Kürzung betrifft nur In-App-Käufe

Webseiten-Betreiber haben die Möglichkeit, Apps im App Store direkt zu verlinken. Entscheidet sich der Nutzer die App zu kaufen, so erhält der Webseitenbetrieber eine Provision. Diese Provision lag für Apps bis zum 30. April 2017 bei 7 Prozent. Nach der ersten Info gingen wir davon aus, dass Apple die Provision von 7 Prozent auf 2,5 Prozent sowohl für Apps als auch für In-App-Käufe senken wird.

We’d like to clarify some changes being made to the Affiliate Program. Commissions for all iOS in-app purchases will be reduced from 7% to 2.5% globally, and all other content types (including music, movies, books, paid iOS apps and TV) will remain at the current 7%.

Mit einer neuen Meldung bestätigt Apple nun, dass die 2,5 Prozent nur für In-App-Käufe gelten. Für normale Apps erhalten Affiliate-Partner weiterhin 7 Prozent. Diese 7 Prozent gelten übrigens auch für Musik, Filme und Bücher)

Phil Schiller kommentiert kostenpflichtige App-Upgrades

Auf das aktuelle Interview von Apples Marketing-Chef mit Gadgets 360 haben wir euch bereits aufmerksam gemacht. Thematisch passend, möchten wir euch noch auf eine weitere Passage des Interviews hinweisen.

Schiller hat sich im Rahmen des Interviews auch zu der Integration von kostenpflichtigen App-Upgrades geäußert. Es stellt sich die Frage, warum Apple seinen Entwicklern nicht die Möglichkeit anbietet, dass diese kostenpflichtige App-Upgrades für Nutzer bereit stellen können.

Apples Marketing-Chef gab zu Verstehen, dass die Integration dieser Funktion im App Store ziemlich komplex sei.

I think for many developers, subscription model is a better way to, go than try to come up with a list of features, and different pricing for upgrade, versus for new customers. I am not saying it doesn’t have value for some developers but for most it doesn’t, so that’s the challenge. And if you look at the App Store it would take a lot of engineering to do that and so would be at the expense of other features we can deliver.

Schiller empfiehlt Entwicklern Abo-Modelle. Diese würden für Entwickler und für Nutzer mehr Sinn machen. So könnten sich Entwickler gleichermaßen auf Neu- und Bestandskunden konzentrieren und müssten nicht unterschiedliche Angebotspreise und Funktionslisten nutzen. Schiller gab zwar zu verstehen, dass es sicherlich den ein oder anderen Entwickler geben wir, der mit kostenpflichtigen Upgrades besser zurecht kommen würde, für die meisten Entwickler wäre dies jedoch nicht der Fall.

Kategorie: App Store

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