iPhone 4S: fehlende Schlüsselkomponente schränkt die Produktion ein

| 10:33 Uhr | 2 Kommentare

Laut eines Berichtes des Analysten Ashok Kumar von Rodman & Renshaw kommt es bei Apple zu Versorgungsengpässen bei der Produktion des Verkaufsschlagers iPhone 4S. Demnach werden die Einschränkungen durch die begrenzte Verfügbarkeit einer entscheidenden Komponente verursacht, welche aber durch Kumar nicht genau bezeichnet wird. In der am Dienstag, 29. November 2011, veröffentlichen Mitteilung an Investoren heißt es, dass die Produktion des iPhone 4S wahrscheinlich im aktuellen Quartal aufgrund der geringen Herstellung einer wichtigen Komponente eingeschränkt sein wird. Der Analyst rechnet mit einer Auslieferung von 30 Millionen Einheiten, was hinter den Erwartungen der Wall Street zurückbleiben würde.

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Diese Stückzahl würde 4 Millionen Einheiten des iPhone 4S beinhalten, welche bereits im vorhergehenden Quartal hergestellt, aber nicht ausgeliefert wurden. Tatsächlich vermelden Apples Vertriebspartner in den USA lange Wartezeiten. So warten Kunden von Verizon Wireless und AT&T laut dem Wall Street Journal durchschnittlich drei Wochen auf ihr neues Smartphone und bei Sprint müssen sie immerhin zwei Wochen warten, bis sie endlich ihr Lieblingsspielzeug in den Händen halten.

Kumar ist übrigens der Meinung, dass das hochpreisige Segment bei Smartphones bereits zu 85 Prozent ausgeschöpft sei und erwartet für die Zukunft die höchsten Wachstumszahlen für niedrigere Preissegmente. Hier ist Apple mit seinem iPhone 3GS aufgestellt, welches 2009 veröffentlicht wurde. Dieses wird momentan für 99 Cent mit einem Zwei-Jahres-Vertrag angeboten. Doch der Analyst glaubt nicht, dass das iPhone 3GS ausreichen wird, um den Marktanteil Apples entscheidend zu vergrößern. Er ist der Meinung, dass der Smartphone-Hersteller ein neues Low-End-iPhone an den Markt bringen müsse, um seine Positionierung nachhaltig zu verbessern.

Dieser Meinung widersprechen allerdings die neuesten Berichte, wonach das 3GS nach wie vor ein Zugpferd für Apple bleibt. So gab das Marktforschungsunternehmen NPD an, dass das iPhone 3GS im dritten Quartal auf dem zweiten Platz der meistverkauften Smartphones lag. Darüber muss sich Apple nicht ärgern, denn auf dem ersten Platz fand sich ein eigenes Produkt mit dem iPhone 4 wieder. Damit schlug Apple auf Android basierende Geräte wie das HTC EVO 4G, das Motorola Droid 3 und das Samsung Intensity II.

Kumar ist trotzdem überzeugt, dass Apple nur mit einem neuen Low-End-Produkt seinen Vorsprung halten kann, und führt an, dass die Verkäufe von Nokias Lumia 800 „enttäuschend“ seien. Daneben hält er Anbieter wie HTC, RIM und Motorola für eine wenig ernst zu nehmende Konkurrenz für Apple. Einzig Samsung habe mit einem umfassenden Produktportfolio und einer aggressiven Preispolitik eine starke Position. (via)

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • LKF

    Hat Apple jemals ein „Low-End“-Produkt rausgebracht?
    Nein!
    Also warum sollte sich das beim iPhone ändern?

    30. Nov 2011 | 12:16 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Apple, bitte baue ein 3G Modul ins iPod T, dann haben wir ein
    „Low-End“ Produkt!

    30. Nov 2011 | 12:22 Uhr | Kommentieren

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