Apple entfernt App zur Umgehung der chinesischen Internetzensur

| 14:33 Uhr | 3 Kommentare

Apple entfernt eine illegale App aus dem App Store und soll mal wieder der „Buhmann“ sein. Der chinesische Markt ist sicherlich speziell und nicht mit Europa oder den USA zu vergleichen. Das große Potential in China hat Apple längst erkannt und stellt seit geraumer Zeit spezielle Funktionen für den asiatischen Raum bereit. So implementiert der Hersteller aus Cupertino in seinen Betriebssystemen auf den chinesischen Markt zugeschnittene Funktionen.

opendoor

Auf der einen Seite versucht Apple seinen chinesischen Kunden entgegen zu kommen, auf der anderen Seite muss sich Apple jedoch auch an Recht und Gesetzt in China halten. Vor einiger Zeit hat Apple eine App aus dem chinesischen App Store verbannt, mit der sich die chinesische Internetzensur umgehen ließ.

Bei der App handelt es sich um die Universal-App OpenDoor. Diese App erfreute sich in Fernost großer Beliebtheit, da es mit ihr möglich war, anonym im Internet zu browsen und Webseite zu besuchen, die von der chinesischen Regierung gesperrt waren (darunter soziale Netzwerke). Die App ist eine Browser-App, die die große China-Firewall umging.

Im Juli dieses Jahrs hatte Apple die App aus dem chinesischen App Store entfernt, da sie in China illegal war. In vielen anderen Ländern, unter anderem auch Deutschland, kann sie nach wie vor geladen werden. Von Apple erhielten die Entwickler auf Nachfrage die Antwort, dass eine App in dem jeweiligen angeboten Land die Gesetze beachten muss. Wie üblich ging es nach so einer Entscheidung in den sozialen Netzwerken hoch her und Apple musste entsprechende Kritik über sich ergehen lassen. (via)

Kategorie: App Store

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3 Kommentare

  • Eric

    „Recht und Gesetz in China“ – gibt’s noch ein anderes Land das so heißt ?
    An solchen Restriktionen wie der Internetzensur merkt man wieder das manche Selbstverständlichkeiten für andere eben nicht selbstverständlich sind ..

    06. Okt 2013 | 18:50 Uhr | Kommentieren
  • Stark

    Traurig wenn man Werte für schnöden Gewinn leichtfertig opfert.
    Ja das gilt auch für Apple.

    06. Okt 2013 | 18:57 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Damit die chinesische Regierung Apple per Gerichtsbeschluss zwingt, die App aus dem Store zu nehmen? Wer hätte davon dann etwas? Die Nutzer? Apple? Nein, höchstens der chinesische Staat im Falle einer Strafzahlung…

      06. Okt 2013 | 21:04 Uhr | Kommentieren

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