iPhone 5S: Foxconn erhöht Produktion, 500.000 Geräte pro Tag

| 15:32 Uhr | 0 Kommentare

Apples Hauptzulieferer hat seine Produktionskapazitäten ausgedehnt und ermöglichst es damit Apple, in den USA, Deutschland und etlichen weiteren Ländern die Wartezeiten bei Bestellungen eines iPhone 5S auf drei bis fünf Tage zu verringern, wie man auf den jeweiligen Websites sehen kann (hier z.B. im deutschen Apple Online Store). Im Vergleich dazu lag sie vor Kurzem noch zwischen zwei bis drei Wochen.

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Bei Hon Hai alias Foxconn wird nun rund um die Uhr produziert, die bestehenden Kapazitäten durch Anstellung neuer Arbeiter bis an die Grenze ausschöpfend. Foxconn konzentriert sich in der Fabrik Zhengzhou vollkommen auf das iPhone 5S und lässt die Herstellung des 5C momentan pausieren. In Zhengzhou sind etwa 300.000 Arbeiter angestellt, die sich nur um das iPhone 5S und die Komponenten kümmern.

“We have been churning out about 500,000 iPhone 5Ss everyday, the highest daily output ever,” said the executive who declined to be named.

Somit schafft Zhengzhou pro Tag eine Stückzahl von einer halben Million iPhones 5S, was im Zeitvergleich einen absoluten Rekord darstellt. Dabei nimmt die Herstellung eines neuen iPhones laut Konzernangaben mehr Zeit in Anspruch als bei den Vorgängermodellen.

Foxconn möchte allerdings vermeiden, die Fertigungsstätte zu stark auszubauen, denn das Unternehmen könnte Produktionsaufträge an Pegatron und Wistron verlieren. Beide Anbieter könnten Foxconn als Apple-Zulieferer ab 2014 zum Teil ersetzen. Insofern macht es momentan wenig Sinn, für eine voraussichtlich nur kurze Zeitspanne zusätzliche Produktionskapazitäten zu installieren, die später nicht mehr benötigt werden.

Und in der Tat ist diese Sorge nicht unberechtigt, Apple sucht aktuell nach Möglichkeiten, alternative Zulieferer in Ostasien zu finden, um die Abhängigkeit vom Giganten Foxconn, der in China etwa eine Million Menschen beschäftigt, ein wenig auszugleichen.

Umgekehrt ist auch Foxconn zu einem hohen Maß von Aufträgen aus dem Haus Apple abhängig. Auf etwa 40 Prozent wird der Anteil seiner Einnahmen aus der Kooperation geschätzt.vDie Linie, die Apple eingeschlagen hat, wird deshalb auch von Foxconn geteilt: Der Konzern plant derzeit, weitere Auftraggeber zu gewinnen und sein Produktspektrum zu diversifizieren.

So stößt er mit eigenen Marken direkt in den Einzelhandel vor und bietet darüber hinaus Software und Mobilfunkdienste an. Eine direkte Konkurrenz für Apple wird daraus hoffentlich nicht entstehen, ist Foxconn doch so versiert in Hinsicht auf Apples innovative Technik. (via)

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