Ron Johnson über die Anfänge der Apple Stores

| 8:45 Uhr | 1 Kommentar

Der frühere Apple Retail Store Chef Ron Johnson hat an seiner früheren Uni, der Stanford University, ein Interview gegeben, in dem er über die Anfangszeit in der Geschichte der Apple Stores und sein Verhältnis zu Steve Jobs sprach.

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Die ersten Apple Stores boten schnelle Internetanschlüsse für Kunden. Diesen Umstand wollte man nutzen, um einfach mehr Interessenten in die Läden zu ziehen. Dabei sei es laut Apples Konzept auch darum gegangen, ein Gespür für Gemeinschaft unter den Apple-Nutzern zu schaffen. Das Verkaufen sei eher Nebensache gewesen, so Johnson: „Es war reines Spiel.“ Auch heute sieht er die Apple Stores noch als diese Art von Gemeinschaftszentrum: Die Interessenten kommen nicht primär, um zu kaufen, sondern einfach so – weil es schön ist dort zu sein.

Johnson war seit 2000 bei Apple, zunächst als „Senior Vice President of Retail Operations“, das heißt als Chef der Vertriebsleitung, und hatte später von Steve Jobs die Führung der Retail Store erhalten. Diesen Job übte er bis November 2011 aus, als er das Unternehmen verließ.

An Jobs habe ihn besonders dessen Fähigkeit beeindruckt, Aufgaben zu delegieren, und zwar so, dass die Zusammenarbeit im Unternehmen funktioniert. Jobs habe von Anfang an auf einem persönlichen, freundschaftlichen Verhältnis zu ihm bestanden. Johnsons Bilanz konnte sich letztendlich sehen lassen. Die Profite von Apples Retail Stores sowie die Besucherzahlen stiegen stetig.

Sein Nachfolger hieß John Browett, allerdings nur für kurze Zeit. Brownett wurde nach sieben eher erfolglosen Monaten von Angela Ahrendts abgelöst. Sie war zuvor Leiterin des Modekonzerns Burberry, den sie erfolgreich reformiert und in ein modernes Unternehmen umgewandelt hatte. Mittlerweile gibt es 425 Apple Stores, mit denen der Hersteller in 16 Ländern vertreten ist. (via)

1 Kommentare

  • Alexander

    „Die Interessenten kommen nicht primär, um zu kaufen, sondern einfach so – weil es schön ist dort zu sein.“
    Wovon träumt der Nachts? In einen Apple Store gehen, weils so schön ist da zu sein? War der mal an einem normale Samstag in einem Apple-Store? Wo die arbeitende Bevölkerung Zeit hat hinzugehen, weil die Hartzer ja kein Geld für Apple- Produkte haben? Dort ist es laut und voll. Mit Schlange stehen, bis man ein Produkt anfassen darf. Zum Glück gibt es gute Alternativen zum Offlineshoppen.

    10. Jul 2014 | 17:06 Uhr | Kommentieren

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