Apple verschärft Gatekeeper-Vorgaben in OS X Yosemite und Mavericks

| 8:17 Uhr | 0 Kommentare

Vor knapp zwei Jahren und mit der Freigabe von Mac OS X 10.8 führte Apple das Sicherheitssystem Gatekeeper ein. Kurz darauf schaffte Gatekepper auch den Sprung in OS X 10.7.5. Bei Gatekeeper handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion, die das Herunterladen von Software aus dem Internet sicherer macht, indem es einem die Kontrolle darüber gibt, welche Apps auf dem Mac installiert werden können. Drei Einstellungsmöglichkeiten findet ihr in den Systemeinstellungen unter Sicherheit -> Allgemein. Ihr könnt App Downloads nur auf den Mac App Store beschränken, App Downloads aus dem Mac App Store und von verifizierten Entwickler erlauben oder keine Beschränkungen festlegen.

gatekeeper_systemeinstellungen

Entwickler, die ihre Software über den Mac App Store oder als „verifizierter“ Entwickler vertreiben möchten, müssen bei Apple eine Entwickler ID beantragen und ihre Apps signieren. Erst dann kann ein Anwender die App installieren und starten. Zumindest dann, wenn die Sicherheitsfunktion optional ausgewählt ist.

Nun gibt es Hinweise, dass Apple die Gatekeeper-Vorgaben für OS X Yosemite und OS X 10.9.5 verschärft. Aus einem Apple Support Dokument geht hervor, dass Apps, die für eine OS X Verson älter als OS X 10.9. signiert wurden, abermals signiert werden müssen. Andernfalls können diese unter OS X 10.9.5 und OS X Yosemite nicht mehr unter der Aufsicht von Gatekeeper aufgerufen werden. Das heißt allerdings nicht, dass ihr die App überhaupt nicht mehr aufrufen könnt. Mit einem Rechtsklick auf die App und „Öffnen“ lässt sich diese jedoch nach wie vor öffnen. Oder ihr deaktiviert Gatekeeper.

Apple bittet seine Entwickler, ihre Apps mit einer neuen Signatur zu aktualisieren und diese erneut im Mac App Store einzureichen, um Probleme zu vermeiden. (via)

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