Apple legt Widerspruch gegen iOS-8-Sammelklage ein

| 9:22 Uhr | 1 Kommentar

Apple hat am Mittwoch die Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen die Sammelklage beantragt, welche Apple vorgeworfen hatte, die Höhe des freien Speichers von Handhelds mit iOS 8 falsch ausgeschrieben zu haben. Die Anwälte der Gegenseite hätten nicht ausreichend Beweise für einen Betrug durch Apple vorgelegt, so stellt der Konzern in seiner aktuellen Klageschrift klar.

Federführend an der Sammelklage beteiligt waren die Anwälte Paul Orshan und Christopher Endara. Sie warfen Apple im letzten Dezember eine bewusste Täuschung der iPhone- und iPad-Kunden vor. Demnach sei unter iOS 8 niemals so viel verfügbarer freier Speicher übrig wie von Apple behauptet. Die folgende Übersicht demonstrierte die vorgeblichen Unterschiede:

sammelklage ios8

iOS 8 sollte eigentlich nur zwischen 600 Megabyte und 1,3 Gigabyte an Systemspeicher beantspruchen, so die Kläger. Apple argumentiert nun: Solche Statements hätte der Konzern nie abgegeben. Es fehle an Belegen, dass Apple überhaupt die Kunden mit irgendwelchen Speicher-Versprechen gelockt habe, so Apple.

Ein weiterer Vorwurf gegen Apple bezog sich auf kostenpflichgige iCloud-Angebote. Apple soll die zu gering bemessenen Gerätekapazitäten dazu missbraucht haben, um den Kunden zusätzlichen Onlinespeicher als Ausgleich verkaufen zu können.

Dagegen wendet Apple nun ein, dass man allen Kunden fünf Gigabyte Cloud-Speicher gratis gebe und sich der kostenpflichtige Zusatzspeicher bedarfsweise hinzu buchen lässt. Die fünf Gigabyte Gratisspeicher würden aber für ein Standard-iOS-Gerät völlig ausreichen. Deshalb fordert der Konzern jetzt das Gericht auf, die Sammelklage einzustellen. (via)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Sam

    Wer will nicht mehr Gratisspeicher? Das heißt noch lange nicht, dass ein Unternehmen das tun muss. Immerhin ist es bei Apple nicht der Verkauf von Daten die Einnahmequelle wie bei anderen Unternehmen, bei welchen der Preis für Speicher verschwindend gering ist. Da sollte man mal drüber nachdenken.

    30. Mrz 2015 | 9:25 Uhr | Kommentieren

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