Apple verzeichnet im Schnitt 30.000 Apple Watch Bestellungen pro Tag

| 10:44 Uhr | 3 Kommentare

In den ersten fünf Wochen nach ihrer Markteinführung sind geschätzte 2,5 Millionen Apple Watches bestellt worden. Das meldet die US-Marktforschungsagentur Slice Intelligence.

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Die Hochrechung basiert auf den Kundedaten von 14.000 Menschen in den USA, die online einkaufen und dabei Dienste der Firma Slice nutzen. Die meisten Bestellungen, knapp 1,5 Millionen, seien am 10. April eingegangen, dem ersten Tag der Markteinführung. Danach sei die Zahl nachvollziehbarerweise rapide abgefallen, der Tagesdurchschnitt liege bei 30.000 Käufen, wobei diese Marke von 30.000 real an kaum einem Tag seit der Freigabe der Vorbestellungen wieder erreicht wurde.

Trotz guter Bilanz: Bestellungen fielen zurück

Eine Ausnahme stellt der 24. April dar, damals ging es wieder bergauf. An diesem Tag begann die Auslieferung der Geräte, in den Markt kam wieder etwas Schwung. Ab dem 24. waren auch die ersten Geräte bei den Kunden eingetroffen.

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Neben Ausnahmetagen mit Spitzenwerten von 40.000 verzeichneten die Marktforscher generell aber einen Rückgang der Bestellzahlen. Blickt man auf die Tabelle, so scheint sich der Schnitt an den Folgetagen eher auf einem geringen Niveau einzupendeln.

Dennoch steht die Apple Watch mit über zwei Millionen Verkäufen in den ersten Wochen gegenüber iPod und iPhone gut da, selbst das iPad wird übertroffen. Beim iPod dauerte es sogar zwei Jahre, bis Apple zwei Millionen Geräte verkaufen konnte.

Expertenmeinungen weisen in verschiedene Richtungen

Die Zahlen von Slice Intelligence stimmen mit einem Bericht von KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo überein. Der Apple-Experte sagte ebenfalls einen Rückgang der Verkäufe für die Tage nach der anfänglichen Freigabe voraus.

Katy Huberty von Morgan Stanley schätzte die weltweiten Verkäufe für das erste Jahr der Apple Watch auf 36 Millionen Geräte. Somit müsste Apple pro Tag im Schnitt 100.000 Apple Watches verkaufen. Der aktuelle Schnitt liegt mehr als zwei Drittel unter diesem Wert. Zu beachten gilt jedoch, dass Apple der Nachfrage derzeit noch nicht nachkommen kann und das vermutlich sehr starke Weihnachtsquartal noch kommen wird.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Somaro

    „Und dann meine Lieblingsschmarotzer. Die Analysten. Kaum von der Uni, gesteckt in Anzug und Krawatte, stehen die bei N-TV und salbadern den ganzen Tag gequirlten Quark. Das müssen Sie sich mal eine halbe Stunde mit Verstand anhören, was die sich aus den Fingern saugen (…) Es passt auf keine Kuhhaut, steckt aber schon in dem Wort Analyst: Anal und Lyse.“
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    Volker Pispers
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    Mal ernsthaft, was soll das?!
    14,000 Menschen geben freiwillig bei einem privaten Dienstleister an was sie kaufen. Das ist also schon mal keine repräsentative Masse an Personen. Daraus macht Slice in erster Instanz eine Hochrechnung. Gut, darüber kann man noch diskutieren, vielleicht hat Slice Erfahrungswerte aus der Vergangenheit die denen sagen, dass ihre Hochrechnungen immer recht genau waren. Aber der Rest? Wie kann man aus einer nicht repräsentativen Menge an Personen eine Hochrechnung für jeden Tag erstellen? Und dann auch nicht nur für die USA sondern direkt weltweit?
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    Also ich würde mir wünschen, dass die Reaktion nicht einfach nur nachplappert sondern mal nachdenkt. Vielleicht mal ein bisschen kritisch hinterfragen was irgendwer erzählt um sein Unternehmen bekannt zu machen. Da muss einem doch klar werden, dass hier Kaffeesatzleserei excellence betrieben wird.
    Ich fasse es nicht.
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    Das wäre mir alles egal, wenn diese Artikel nicht auch Menschen lesen würden, die noch nicht wissen, wie es in der Welt läuft. Und die darauf vertrauen, dass das was in dem Artikel steht seriös und glaubhaft ist.

    24. Mai 2015 | 12:28 Uhr | Kommentieren
  • garrison

    Naja, mal ganz davon abgesehen, ob nun die Daten stimmen oder nicht, wären 30000 pro Tag sicher ein Erfolg. Ich mein, gibt pro Monat ca. 1 Million Stück, bedenkt man die Verfügbarkeit in den Shops(viele kaufen wohl noch keine, das sie sie erst anschauen wollen) find ich das absolut ok. Va bei Preisen von im Schnitt sagen wir mal 500.- pro Watch -> gibt immerhin eine halbe Mrd. Umsatz pro Monat nur durch die Watch.

    24. Mai 2015 | 15:43 Uhr | Kommentieren
  • itom

    das volk soll halt dumm bleiben und alles muß gepusht werden,damit der ru. äh dollar rollt

    24. Mai 2015 | 18:05 Uhr | Kommentieren

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