Apple testete größeren Akku und Gold-Option beim MacBook Pro – Lightning-Anschluss beim MacBook

| 7:33 Uhr | 2 Kommentare

Das letzte MacBook Pro Update hat länger auf sich warten lassen, als es vielen lieb war und manch einer war von dem gebotenen Line-up enttäuscht. Bloomberg ist auf die Suche nach den Gründen für die Probleme gegangen und gibt einige interessante Einblicke in die Entwicklungsphase der aktuellen MacBook Pro Generation.

Interne Konkurrenz

Das iPhone erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit, da liegt die Vermutung nahe, dass Apple seine Aufmerksamkeit bevorzugt auf die iOS-Plattform konzentriert. Im Zuge der Prioritätensetzung, hat das Mac-Team in den vergangene Monaten größere Einschnitte verkraften müssen.

Unter anderem soll der Weggang oder die Versetzung von mehreren Mac Hardware-Ingenieuren und Managern zu Produktverschiebungen und enttäuschenden Veröffentlichungen geführt haben. Insider berichten sogar von einer nicht klar vorgegebenen Richtung der Mac-Abteilung.

In wie weit die Vorwürfe der Wirklichkeit entsprechen oder möglicherweise von enttäuschten Personal stammen, lässt sich schwer sagen. Handfester ist jedoch die Information, dass im Entwicklungsprozess des MacBook Pro eine neue Akku-Technik, das Projekt zurückgeworfen haben soll.

Akku-Rückschritt behindert den Entwicklungsprozess

Anhand von Interviews konnte Bloomberg ein wenig Licht in die holprige Entwicklungsgeschichte bringen. Demnach haben sich leistungsfähigere Akkus in Vorabtests nicht bewähren können. Um das Problem zu beheben, hätte der Produkt-Launch eine Verzögerung widerfahren, wodurch die verkaufsstarke Weihnachtssaison weggefallen wäre.

Somit musste das entsprechende Team zu einer älteren Entwicklungs-Version zurückgreifen, was wiederum die restlichen Design-Abteilungen zu Improvisationen zwang. In dieser Situation, war es mit Sicherheit auch nicht hilfreich, dass die ursprünglich wöchentlich angesetzten Treffen mit Design-Chef Jony Ive nicht mehr regelmäßig stattfanden.

Gold-Option, Lightning-Ports und ein gemeinsamen OS-Team

Weiterhin war eine Option für ein goldfarbenes MacBook Pro geplant. Der Wegfall der Farboption muss jedoch nicht auf eine mangelhafte Leitung zurückzuführen sein, sondern kann durchaus eine ästhetische Entscheidung des Design-Teams gewesen sein.

Im Gegensatz zu der Farbwahl ist der Wegfall des Lightning-Ports, der noch im Prototypen des letztjährigen 12 Zoll Retina MacBook vorhanden war, ein größerer Schnitt im Entwicklungs-Prozess.

Im Hinblick auf die Zukunft von macOS wurden ebenfalls Änderungen beim Software-Team vorgenommen. Diese arbeiten nun in einem gemeinsamen Team an iOS und macOS Versionen.

Was bringt die Zukunft?

Die Zukunft der Macs soll jedoch nicht begraben sein. Laut einem Apple internen Schreiben, spricht sich Tim Cook klar für den Mac aus. Auch Desktop-Macs sollen nach wie vor Priorität haben und großartige neue Modelle bereits in Arbeit sein.

Wenn man den Gerüchten glauben schenkt, wird der nächste iMac mit USB-C-Anschlüssen und einer neuen Grafikkarte von Nvidia ausgestattet sein. Das 12-Zoll-MacBook und das MacBook Pro wird mit Sicherheit eine Intel-Frischzellenkur erfahren.

Wir bleiben gespannt, was das Jahr 2017 für den Mac bereit hält.

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • harbourmaster

    Es ist doch etwas enttäuschend, wenn ich jetzt gelesen habe, dass der iMac 2017 wohl kein Design-Update erhalten soll. Inzwischen ist das Design von 2012 doch etwas in die Jahre gekommen. Warum es nicht längst ein Modell in spacegrau gibt, kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Ein Verbauen der hochauflösenden LG-Displays aus der aktuellen Monitor-Serie wäre ebenfalls eine gute Sache.

    21. Dez 2016 | 9:47 Uhr | Kommentieren
  • GoldOne

    Traurig wenn die Akkulaufzeit beim neuen Macbook Pro 2017 dann signifikant besser ist. Man hat so lange auf das neue Gerät gewartet und so viel Geld ausgegeben..Aber so ist das nunmal mit der Technik.

    21. Dez 2016 | 16:45 Uhr | Kommentieren

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