Apple-Zulieferer Foxconn setzt auf Roboter

| 19:00 Uhr | 0 Kommentare

Zehn voll automatisierte Produktionslinien hat Foxconn schon eingerichtet. In den nächsten Jahren soll die gesamte Produktion umgestellt sein.

Damit konterkariert der Apple-Zulieferer die Pläne Donald Trumps, die Produktion der „verdammten Computer“, wie Trump Apples Produkte einmal grob zusammenfasste, wieder in die USA zurück zu verlagern.

In den umgerüsteten Fabriken verrichten rund 40.000 Roboter die Arbeit, wie der Hersteller am Freitag mitteilte. Schon vor über zwei Jahren hatte Foxconn die Hälfte seiner Fertigungsstätten automatisiert.

Minimaler Personalaufwand

Laut Foxconn-Mitarbeiter Dai Jia-Peng sei das nur der Anfang gewesen. Der Konzern verfolge einen Plan aus drei Stufen. Zunächst werden die Arbeiter, die einfache, mechanische Tätigkeiten verrichten, durch Maschinen ersetzt. Anschließend fallen durch die Vollautomatisierung ganzer Produktionslinien auch die Fachkräfte weg, die bisher die Steuerung übernahmen. Solche Stätten gibt es bereits in Chengdu, Chongqing und Zhengzhou.

Zuletzt auf Stufe drei sollen ganze Fabriken vollautomatisch laufen, nur eine Handvoll Arbeiter überwachen dann noch die Produktion, die Logistik, die Produkttests und Inspektionen, so der Foxconn-Manager.

Ehrgeiziger US-Präsident

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, dass er US-Konzerne wie Apple dazu zwingen wird, wieder in den USA zu produzieren. Wie das gelingen soll, ist bislang unklar.

Bei Apple stößt das Vorhaben auf wenig Gegenliebe. Eine Rückverlagerung sei aus mehreren Gründen unpraktisch, erklärte etwa Tim Cook. In einem Telefonat zwischen Trump und Cook soll sich der Apple-Chef sehr zurückhaltend geäußert haben. – Bloß keine Versprechen machen, die man später nicht einlösen kann.

Andererseits soll der iPhone-Hersteller seine Lieferanten Foxconn und Pegatron gebeten haben, einen Plan zu einer Produktionsverlagerung vorzulegen. 50.000 Jobs sollten dadurch neu entstehen. Blickt man auf die aktuelle Meldung von Foxconn, scheint dieses Ziel alles andere als wahrscheinlich. Trump wird sich etwas überlegen müssen. (via)

Kategorie: Apple

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