USA: Was würden die Stahl- und Aluminium-Strafzölle für Apple bedeuten?

| 21:15 Uhr | 0 Kommentare

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, er wolle Zölle von 25 Prozent auf importierten Stahl und 10 Prozent auf importiertes Aluminium erheben, um heimische Produzenten zu schützen. Bloomberg hat sich nun Gedanken gemacht, welche Auswirkungen dieser Kurs auf Apple haben könnte.

Auswirkungen der Strafzölle

Die Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte würden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Apple-Produkte wie iPhones, iPads und Macs gelten. Das neueste 15-Zoll-MacBook Pro enthält zum Beispiel 740 Gramm Aluminium, während das iPhone X 58 Gramm Edelstahl in seinem Rahmen enthält.

Die Details von Trumps Plan sind jedoch laut Bloomberg noch nicht vollständig geklärt. Wenn die Tarife beispielsweise nur für Rohmaterialien gelten, wäre Apple weitgehend nicht betroffen, da die Mehrzahl der Geräte in Asien montiert und als Fertigprodukte in die USA geliefert werden. Wenn die Strafzölle jedoch auch für fertige Produkte gelten würden, spekuliert Analyst Gene Munster, dass die Kosten für Macs und iPhones um ca. 0,2 Prozent steigen.

Apples Heimproduktion beschränkt sich auf den Mac Pro, der in Austin, Texas, zusammengebaut wird. Der High-End-Computer enthält 3,660 Gramm Aluminium und Stahl, die von außerhalb der Vereinigten Staaten importiert werden, so dass er auf jeden Fall den vorgeschlagenen Tarifen unterliegt.

Die größte Frage ist jedoch, ob Apple bereit ist, eine geringere Gewinnmarge zu akzeptieren oder ob man mit angepassten Verkaufspreisen reagiert. Auf diese Frage haben die Analysten jedoch noch keine Antwort.

Kategorie: Apple

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