Kuo: Macs mit ARM-Prozessoren ab 2020 – Apple Car ab 2023

| 20:44 Uhr | 3 Kommentare

Analyst Ming Chi Kuo, der in den letzten Jahren mehrfach seine sehr guten Apple Kontakte nachgewiesen hat, meldet sich mit einer neuen Investoreneinschätzung zu Wort und behandelt mit dieser in erster Linie Apples A-Chips. Unter anderem geht es dabei um den Einsatz von ARM-Chips im Mac sowie um das Apple Car.

Kuo äußert sich zu ARM-Macs und Apple Car

Analyst Ming Chi Kuo, der mittlerweile für TF International Securities arbeitet, ist fest davon überzeugt, dass TSMC in den kommenden Jahren weiterhin der Hauptfertiger für Apples A-Chips sein wird. Diese werden unter anderem im iPhone und iPad verbaut.

TSMC ist bereits Apples Hauptfertiger und wird dies in den kommunen Jahren (2019 und 2020) beim A13 und 14 Chip ebenso so sein. Es heißt, dass Apple zunehmend abhängig von TSMC wird. Dies basiert unter anderem darauf, dass TSMC hervorragende Design- und Produktionskapazitäten bietet und das Unternehmen – anders als Samsung – nicht im direkten Wettbewerb mit Apple steckt.

Kuo geht davon aus, dass ARM-basierte Prozessoren ab 2020 oder 2021 im Mac landen werden. Damit würde Apple Intel den Rücken kehren und eigene CPUs für seine Macs entwickeln. Ähnliche Gerüchte sind bereits mehrfach in der Vergangenheit aufgetaucht. Eigene ARM-Chips für den Mac zu entwickeln hätte mehrere Vorteile. So wäre man nicht mehr von Intel und möglichen Produktverzögerungen abhängig, man hätte eine größere Kontrolle über das Chips-Design, man könnte sich vom Wettbewerb abheben und zudem könnte dies auch profitabler sein. Dies könnte wiederum zu niedrigeren Verkaufspreisen und einem höheren Marktanteil führen.

We also expect that Mac models will adopt Apple’s in-house-designed processor starting 2020 or 2021, which will create four advantages for Apple: (1) Apple could control everything about the Mac’s design and production and be rid of negative impacts from Intel’s processor shipment schedule changes. (2) Better profits thanks to lower processor cost. (3) Mac market share gain if Apple lowers the price. (4) It could differentiate Mac from peers‘ products.

Kuo spricht zudem davon, dass TSMC ab 2023 Chips für das sogenannte Apple Car herstellen wird. Dabei soll das Apple Car Advanced Driver Assistance System (ADAS) Level 4 (hohe Automation) oder Level 5 (volle Automation) beherrschen. Ausschließlich die TSMC Chips im 3nm oder 5nm Verfahren könnte dies gewährleisten.

We believe that Apple Car’s Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) will support either Level 4 (high automation) or Level 5 (full automation). Only TSMC’s 3/5 nm process can meet Level 4 and Level 5 chip requirements.

Im August sprach Kuo bereits davon, dass Apple zwischen 2023 und 2025 ein Apple Car auf den Markt bringen wird. Nun bekräftigt der Analyst seine Annahme.

Kategorie: Apple

3 Kommentare

  • Instinct23

    Warum kauft Apple nicht einfach TSMC ein, würde auf lange Sicht hin sehr viel sparen.

    18. Okt 2018 | 6:50 Uhr | Kommentieren
    • Jack68

      TSMC hat eine Marktkapitalisierung von 168 Milliarden Dollar und ist damit sogar mehr wert als Intel und hat immerhin ca. 10% des Umsatzes von Apple. Die sind also kein Startup, das Apple mal eben aus der Portokasse kaufen kann. Da müssten zuvor die Aktionäre mitspielen, die Kartellbehörden etc., also ein ziemlicher finanzieller und juristischer Kraftakt.

      18. Okt 2018 | 7:21 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Apple ist die reichste Firma der Welt , aber immer noch mit Nieschenprodukten.
    Mit der Übernahme einer solch großen Firma würden die Kartellbehörden
    glaube ich nicht mitspielen da TSMC auch andere beliefert.
    Intel hat in den letzten Jahren bezogen auf Apple nur mist bebaut.Da wurde
    die Roadmap von Apple mehrmals ordentlich durchbrochen und Apple
    muste in letzter Minute noch umstellen.
    Ist also nur eine Frage der Zeit wann Apple sich von dieser Firma trend.
    Wenn man zB. 2 Prozessoren des A12 in ein MBP einbauen würde wäre es
    schon 30-50% schneller als mit den modifiziereten Skylake Teilen.
    Wenn man mal weiter spinnt und den MacPro zeitlich einordnet könnte
    das der erste Rechner mit 2 A-Prozessoren sein , so schwierig ist das nicht.
    Danach geht es in 2019 schnell weiter mit iMac und MBPs.
    Ach wie schön wäre das….??

    18. Okt 2018 | 10:06 Uhr | Kommentieren

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