iPad Pro 2018: leicht verbogenes Gehäuse kann herstellungsbedingt sein

| 13:04 Uhr | 3 Kommentare

Kurz nach der Auslieferung der neuen iPad Pro Modelle meldeten sich vereinzelte Käufer, die ein „verbogenes“ Gerät erhalten hatten. Nun hat sich Apple zu dem Thema geäußert und erklärt, dass ein leicht verbogenes Aluminium-Gehäuse ein Nebeneffekt der Herstellung sein kann.

Apple: Leichte Biegung beim iPad Pro ist kein Fehler

Apple teilte The Verge mit, dass vereinzelte 2018er iPad Pro Modelle tatsächlich mit einer „sehr leichten Biegung des Aluminiumgehäuses“ ausgeliefert werden. Die Biegung entsteht aufgrund eines „Nebeneffekts des Herstellungsprozesses“, dabei soll die Leistung des iPad Pro nicht beeinträchtigt werden.

Apple zufolge wird die Biegung, die sowohl bei dem 11 als auch bei dem 12,9 Zoll Modell auftreten kann, durch einen Kühlprozess verursacht, an dem die Metall- und Kunststoffkomponenten des iPad Pro während der Herstellung beteiligt sind. Dadurch kann es auf beiden Seiten des Gerätes dazu kommen, dass sich der Rahmen leicht verbiegt. Die LTE-Version des iPad Pro ist anscheinend etwas häufiger davon betroffen, da sie aufgrund des zusätzlichen Plastikstreifens anfälliger ist. Wie Apple verdeutlicht, handelt es sich hierbei nicht um einen Fehler des Produkts.

Apple steht zu seinem Produkt

Weiterhin gab es in den vergangenen Wochen einige „Stress-Tests“, bei denen das iPad Pro seine Stabilität beweisen musste. Bei den Tests zeigte sich, dass sich die neuen Modelle unter Kraftaufwendung leichter verbiegen lassen, als ältere Versionen. Apple erklärt jedoch, dass Bedenken hinsichtlich der „strukturellen Steifigkeit“ des iPad Pro „unbegründet“ sind und dass man „zum Produkt steht“.

Apple hat keine überdurchschnittlichen Rücklaufquoten für das iPad Pro 2018 festgestellt. Falls ihr tatsächlich eines der leicht verbogenen Modelle erwischen solltet, bleibt natürlich die Möglichkeit innerhalb der Rückgabefrist das Gerät zurückzugeben oder umzutauschen. Wenn ein neues iPad Pro aufgrund der Produktion eine Biegung vorweist, ist dies sofort ersichtlich. Es handelt sich laut Apple nicht um einen Effekt, der erst im Laufe der Zeit auftritt.

Wir können uns gut vorstellen, dass Apples PR Team in den nächsten Tagen nich einmal auf dieses Thema eingeht und die Hintergründe thematisiert.

Kategorie: iPad

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3 Kommentare

  • Hans

    Wenn die Apple Produkte in den nächsten Jahren noch ordentlich dünner werden, verschwinden auch andere Probleme (verbogene iPads und iPhones, Akkulaufzeit…),bestimmt von selbst!
    Iro Nie

    20. Dez 2018 | 13:47 Uhr | Kommentieren
    • Instinct23

      Ich hab sowieso schon das dünnste Smartphone der Welt, sage und schreibe 0,0 mm dick. Das iPhone Imagination Edition.

      20. Dez 2018 | 21:36 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Die iPhones werden seit 4 Jahren immer dicker.

      21. Dez 2018 | 0:18 Uhr | Kommentieren

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