Apple Kreditkarte: Darum macht die Kooperation mit Goldman Sachs Sinn

| 20:25 Uhr | 0 Kommentare

Erst vor wenigen Tagen bekräftige das Wall Street Journal, dass Apple an einer eigenen Kreditkarte arbeitet und mit Goldman Sachs eine Kooperation eingeht. Unter anderm heißt es, dass die Karte in der Wallet-App hinterlegt wird und dort auch als Bonus-Karte für bestimmte Einkäufe fungiert. Nun legt das WSJ noch einmal nach und erklärt, warum sich Apple für Goldman Sachs als Parter entschieden hat.

Apple Kreditkarte: Kooperation mit Goldman Sachs

In dem neuen Bericht heißt es, dass sich Apple gegen andere größere Partner – zur Überraschung für Insider – entschieden habe. Weder Apple noch Goldman Sachs haben viel Erfahrung im Finanzwesen für Endverbraucher. Allerdings ist Apple ein Tech-Gigant und auch Goldman Sachs ist ebenso kein Leichtgewicht. Unter anderem konnte sich Goldman Sachs gegen Kooperationsangebote von Citigroup, JPMorgan Chase und anderen durchsetzen.

Apple entschied sich für Goldman Sachs, da es sich um einen „neuen“ Anbieter handelt. Goldman Sachs gab sich Einverstanden, mit Apple ein neues Produkt zu entwickeln, statt auf einen bestehenden Service zusetzen.

Now you’ve got a whole new competitor that’s larger than anyone else in financial services” in clout and global reach, said Mal Durkee, a former Merrill Lynch investment banker who has advised banks, regulators and financial-tech startups. “It’s game on.”

Durch die neue Partnerschaft würde ein großer Anbieter entstehen. Apple kann keine eigene Kreditkarte auf den Markt bringen, ohne selbst eine Bank zu sein. Goldman Sachs benötigte einen Partner, um in den Markt für Endverbraucher vorzudringen.

Je nachdem, wie das Ganze angeboten wird, und ob es eine Jahresgebühr für die Kreditkarte gibt, könnte diese weiter zum Umsatzwachstum von Apple beitragen.

Kategorie: Apple

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