Apple will Streit mit der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde beilegen

| 12:07 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat es in Südkorea nicht leicht. So hat es die lokale Regierung schon länger auf den iPhone-Hersteller abgesehen und erschwert das Geschäft mit Durchsuchungsaktionen und Kartellklagen. Apple hat nun einen Vorschlag vorgelegt, der einen Streit mit der Korea Fair Trade Commission (FTC) beenden könnte.

Ärger in Südkorea

Die südkoreanische Regierung wirft Apple vor, dass der Hersteller seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. So soll Apple den Mobilfunkanbietern in Südkorea unlautere Bedingungen auferlegt haben, wenn sie das iPhone verkaufen wollen.

Insbesondere werden Apple drei Bedingungen vorgeworfen. Zunächst müssen die Anbieter festgelegte Mindestmengen von bestimmten Modellen abnehmen. Weiterhin sollen sie sich an den Kosten von Garantieansprüchen beteiligen. Am meisten Aufmerksamkeit hat eine Vereinbarung auf sich gezogen, die vorsieht, dass die Anbieter die Kosten für Apples TV-Werbung in dem Land finanzieren sollen. Apple argumentierte, dass dies nur fair wäre, da die Werbung auch den Partnern zugutekommt. So wurde zum Abschluss der Spots ein Logo des jeweiligen Mobilfunkanbieters gezeigt.

Nachdem die koreanische FTC bereits im letzten Jahr eine erste Entscheidung gegen Apple getroffen hatte, die zu einer Geldstrafe gegen den iPhone-Hersteller führen könnte, lenkt Apple nun ein. Laut der koreanischen Publikation Pulse haben weder die FTC noch Apple offengelegt, welche Schritte man zu unternehmen gedenkt. Es sieht jedoch danach aus, dass Apple im Wesentlichen eine außergerichtliche Einigung anbietet, bei der das Unternehmen seine Bedingungen anpasst, jedoch sich nicht als schuldig bekennt. Eine verbundene Geldstrafe könnte somit vermieden werden.

Kategorie: Apple

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