Apple lockert App Store Richtlinien im Bezug auf „Werbung in Kinder-Apps“ und „Anmelden mit Apple“

| 19:12 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat seine App Store Richtlinien aktualisiert und im Bezug auf Dritanbieter-Werbung in Kinder-Apps und „Anmelden mit Apple“ ein wenig abgeschwächt.

Angepasst Richtlinien für Kinder-Apps

Apple schreibt im Apple Dev Center

Wenn Eltern die Kategorie „Kinder“ im App Store besuchen, erwarten sie, dass die Apps, die sie finden, die Daten ihrer Kinder schützen, nur altersgerechte Inhalte bereitstellen und ein Schutz beinhalten, wenn aus der App heraus verlinkt wird, Berechtigungen benötigt werden oder Kaufangebote offeriert werden. Es ist wichtig, dass keine persönlich identifizierbaren Informationen oder Geräteinformationen an Dritte übertragen werden und dass Anzeigen von Menschen auf ihr Alter überprüft werden, um dargestellt zu werden.

Leitlinie 1.3 und Leitlinie 5.1.4 enthalten wichtige Regeln für Apps in der Kategorie „Kinder“. Wir haben mit einigen Entwicklern vorhandener Apps zusammengearbeitet, um sie beim Übergang zur vollständigen Einhaltung dieser wichtigen Leitlinie zu unterstützen.

Alle neuen Apps müssen diesen Richtlinien entsprechen. Wir empfehlen euch daher, eure vorhandenen Apps so schnell wie möglich zu aktualisieren. Wenn eure vorhandenen App mehr Zeit für die Implementierung dieser Richtlinien benötigen, haben wir bis zum 3. März 2020 weitere sechs Monate zur Verfügung gestellt, um die vollständige Einhaltung der Richtlinien zu gewährleisten.

In den Richtlinien ist nun festgelegt, dass in bestimmten Fällen Analysen von Drittanbietern in Kinder-Apps zulässig sein können, sofern die Dienste keine identifizierbaren Informationen über Kinder erfassen oder übertragen, z. B. Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Standort oder eindeutige Gerätekennung.

Laut Apple ist in bestimmten Fällen auch Werbung von Drittanbietern zulässig, sofern die Dienste öffentlich dokumentierte Vorgehensweisen und Richtlinien für Kinder-Apps enthalten, einschließlich der Überprüfung von Anzeigenmotiven auf ihre Eignung für das Alter.

Updates zu „Anmelden mit Apple“

Mit iOS 13 führt Apple die neue Funktion „Anmelden mit Apple“ ein. Mit iOS 13 könnt ihr euch bei Apps und Websites mit eurer vorhandenen Apple ID anmelden. Spart euch das Ausfüllen von Formularen oder das Erstellen neuer Passwörter. Einfach auf „Mit Apple anmelden“ tippen und nach einer kurzen Bestätigung über Face ID oder Touch ID könnt ihr loslegen. Apps dürfen nur nach eurem Namen und eurer E‑Mail Adresse fragen. Und wenn ihr möchtet, generiert Apple eine einmalige E‑Mail Adresse, die an deine echte weitergeleitet wird. Apple wird eure Aktivitäten nicht nachverfolgen und ihr habt die Kontrolle über eure Daten.

Auch hier gibt es Anpassungen bei den Richtlinien. Apple schreibt

Erleichtert Benutzern die Anmeldung bei euren Apps und Websites mit der bereits vorhandenen Apple ID. Mit den integrierten Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen ist „Anmelden mit Apple“ eine hervorragende Möglichkeit, um Benutzern das Einrichten eines Kontos, das Anmelden und die schnelle und einfache Aktivierung eurer App zu erleichtern.

Alle Konten sind mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung für überlegene Sicherheit geschützt, und Apple protokolliert die Aktivitäten der Benutzer in Ihrer App oder Website nicht.

Apple hat die Überprüfungsrichtlinien für den App Store aktualisiert, um Kriterien dafür bereitzustellen, wann Apps die Funktion „Anmelden mit Apple“ anbieten müssen. Ab heute müssen neue Apps, die für den App Store eingereicht werden, diese Richtlinien befolgen. Bestehende Apps und App-Updates müssen bis April 2020 folgen. Außerdem haben wir neue Richtlinien für die Verwendung von Anmelden bei Apple im Internet und auf anderen Plattformen bereitgestellt.

Bisher war es so, dass Apps, die exklusiv auf einen Dritt-Anbieter- oder Social-Network-Login setzen, wie ihn zum Beispiel Facebook oder Google anbieten, auch „Anmelden mit Apple“ unterstützen müssen. Dies schwächt Apple nun auch ein Stück weit ab und sagt, dass zum Beispiel Bildungs-Apps, die einen bestehenden Bildungs-Login besitzen, die neue Funktion „Anmelden mit Apple“ nicht unterstützen müssen. Mehrere Ausnahmen lässt Apple ab sofort zu und ist nicht mehr ganz so strickt, wie ursprünglich geplant. Vermutlich hat sich Apple die Kritik der Entwickler zu Herzen genommen und hat nun nachgebessert.

Kategorie: iPhone

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