Apple und Imagination Technologies schließen neue Lizenzvereinbarung ab

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Der britische Chiphersteller Imagination Technologies gab heute bekannt, dass Apple eine Lizenzvereinbarung erneuert hat, die erstmals 2014 unterzeichnet wurde. Obwohl man sich mit den Details zum Abkommen zurückhält, stellt die Einigung für den angeschlagenen Chiphersteller eine gute Neuigkeit dar. Immerhin sah es bis vor kurzem noch so aus, dass Apple und Imagination getrennte Wege gehen.

Neue Vereinbarung

Es ist ein Auf und Ab für die GPU-Spezialisten aus England. Machten vor einigen Jahren noch Gerüchte um eine Übernahme seitens Apple die Runde, drohte kurz darauf das Aus für Imagination. Als Apple ankündigte, in naher Zukunft auf die Grafikchip-Technologie von Imagination zu verzichten, war der Unmut der Grafik-Experten deutlich zu erkennen. Man würde anzweifeln, dass Apple überhaupt fähig ist, eine eigene Grafiklösung zu entwickeln, ohne bestehende Patente zu verletzen, hieß es damals in einer Pressemitteilung.

Nun zeigt die Verlängerung der Lizenzvereinbarung, dass sich die Wogen geglättet haben. Also, was hat sich geändert? Was wir bisher wissen, stammt aus der Ankündigung von Imagination:

„Imagination Technologies („Imagination“) gibt bekannt, dass die mehrjährige Multi-Use-Lizenzvereinbarung mit Apple, die erstmals am 6. Februar 2014 bekannt gegeben wurde, durch eine neue mehrjährige Lizenzvereinbarung ersetzt wurde, in deren Rahmen Apple gegen Lizenzgebühren Zugang zu einer breiteren Palette an geistigem Eigentum von Imagination hat.“

Das ist alles, was wir bis jetzt wissen, ohne eine begleitende Meldung von Apple. Ein Anhaltspunkt über das, was sich möglicherweise geändert hat, könnte die neu angekündigte IMG-GPU der A-Serie von Imagination sein, die angeblich bisher schnellste GPU-IP. Imagination hat angekündigt, dass die ersten Chips mit ihren IMG A-Series GPUs noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden.

Möglicherweise hat Apple Gefallen an den neuen Imagination-GPUs gefunden. Es ist auch gut vorstellbar, dass die Technik für neue Produkte (jenseits des iPhones) eingesetzt wird – wie zum Beispiel das in der Gerüchteküche heiß erwartete Augmented-Reality-Headset.

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