iPhone 12: Home-Office und unbekannte Nachfrage erschweren die Vorbereitungen

| 12:43 Uhr | 0 Kommentare

Inmitten der andauernden Pandemie setzt Apple die Arbeit an dem iPhone 12 fort. Dabei ist es alles andere als einfach, die nächste iPhone-Generation auf den Weg zu bringen. So gestaltet sich die Vorbereitung kompliziert, da Apple nicht wie gewohnt an der Entwicklung und Planung arbeiten kann. Zudem kann schwer eingeschätzt werden, wie hoch die Nachfrage nach den 5G iPhones sein wird, was die Bestellung an Komponenten erschwert.

Erschwerte Planung für das iPhone 12

Glaubt man den Analysten und Insidern wird Apple den gewohnten Veröffentlichungsrhythmus für das iPhone 12 einhalten. Somit steht zum Jahresende der Release von mehreren 5G iPhones auf dem Plan. Die Vorbereitungen beginnen hierfür bereits mehrere Monate im Voraus.

Ehemalige Apple-Mitarbeiter berichten gegenüber dem Wall Street Journal, dass das Betriebsteam von Apple im März und April Bestellungen für Kameramodule und andere Komponenten aufgibt, wobei die Bestellungen darauf basieren, wie viele iPhones Apple in einem bestimmten Jahr voraussichtlich verkaufen wird. Somit steht für Apple jetzt die Frage im Raum, wie viele Geräte man produzieren muss. Das wird natürlich von der Nachfrage geregelt. Doch wie motiviert sind die Kunden, inmitten einer Krise, ein kostspieliges Smartphone zu kaufen? Eine Frage, die auch Apple nicht mit Gewissheit beantworten kann.

Susquehanna-Analyst Mehdi Hosseini erklärt in diesem Zusammenhang, dass Apple wahrscheinlich wie zuvor geplant Komponenten für das iPhone herstellen lässt und die Nachfrage im Mai oder Juni neu einschätzen wird. Dies steht im Einklang mit Berichten von iPhone-Zulieferern wie TSMC, die sagten, dass Apple die Bestellungen aktuell nicht gekürzt hat.

Wie bereits in früheren Berichten von Bloomberg und The Information erwähnt, verwendet das Apple-Entwicklungsteam Fotos und Videoanrufe für die Erstellung von Prototypen. Apple hat auch einigen Ingenieuren erlaubt, Prototypen zukünftiger Produkte mit nach Hause zu nehmen, was das Unternehmen bisher noch nie erlaubt hat – alles in dem Bemühen, die Arbeit wie gewohnt fortzusetzen. Auch mit der Zulieferkette muss nun per Video-Chat und mit der Hilfe von Fotos gearbeitet werden, was laut Apple-Mitarbeitern nicht immer einfach ist.

Kategorie: iPhone

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