Apple und UCLA starten Studie zu Depressionen und Angstzuständen

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Apple und die University of California in Los Angeles (UCLA) kooperieren, bei einer neuen dreijährigen Studie. Mit dieser wird untersucht, wie sich Schlaf, körperliche Aktivität, Herzfrequenz und Tagesablauf auf Angstzustände und Depressionen auswirken können.

Apple führt neue Studie zu Depressionen und Angstzuständen durch

CNBC berichtet, dass Apple und die UCLA gemeinsam eine neue Studie gestartet haben, mit der untersucht wird, wie sich Schlaf, körperliche Aktivität, Herzfrequenz und Tagesablauf auf Angstzustände und Depressionen auswirken können.

Bei der Studie, die diese Woche angelaufen ist, werden iPhone, Apple Watch sowie der Beddit-Schlaf-Tracker verwendet. UCLA und Apple hoffen, dass die Studie die Erkennung und Behandlung von Depressionen revolutionieren wird.

Durch die Verknüpfung quantifizierbarer Daten wie Herzfrequenz, Schlaf und körperliche Aktivität mit Angst- und Depressionssymptomen können Gesundheitsdienstleister Warnzeichen erkennen und das Auftreten depressiver Episoden verhindern, Behandlungen verfolgen und Ursachen für Depressionen finden.

Dr. Nelson Freimer, Professor für Psychiatrie an der UCLA, der die Studie als Verantwortlicher begleitet hat folgendes zu Protokoll gegeben

„Diese Zusammenarbeit, die die umfassende Forschungskompetenz der UCLA und die innovative Technologie von Apple nutzt, hat das Potenzial, die Verhaltensgesundheitsforschung und die klinische Versorgung zu verändern. Aktuelle Ansätze zur Behandlung von Depressionen beruhen fast ausschließlich auf den subjektiven Erinnerungen von Depressionskranken. Dies ist ein wichtiger Schritt, um objektive und präzise Messungen zu erhalten, die sowohl Diagnose als auch Behandlung leiten.“

„UCLA und Apple haben diese Studie so konzipiert, dass alle Aspekte der Teilnahme aus der Ferne durchgeführt werden können. Die Pandemie hat weltweit Angstzustände und Depressionen verstärkt und das Bewusstsein für die Bedeutung der Verhaltensgesundheit für das allgemeine Wohlbefinden geschärft. Gleichzeitig sind körperliche Distanzierungsanforderungen erforderlich. Die persönliche Beurteilung und Behandlung der psychischen Gesundheit ist begrenzt, was zu einer erweiterten Nutzung und Akzeptanz der Telegesundheit führt. Diese Änderungen unterstreichen die Bedeutung der Einbeziehung von Technologien in die klinische Forschung und schließlich in die Praxis, so wie sie in dieser Studie getestet werden sollen.“

Die Pilotphase umfasst zunächst 150 Teilnehmer, die aus UCLA-Patienten rekrutiert werden. Die Haupthasen der Studie finden in den Jahren 2021 bis 2023 statt und umfassen insgesamt 3.000 Teilnehmer.

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