Kommissar „Apple Watch“ hilft bei einem Mordfall

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Ein Mann, der behauptete, dass er mit dem Tod seiner Ehefrau nichts zu tun habe, wurde nun – unter anderem mit der Hilfe der Apple Watch – überführt. Genau genommen, hat die Health-App zum Ermittlungserfolg beigetragen.

Apple Watch überführt Ehemann

Wie The Birmingham News berichtet, wurde Kat West im Januar 2018 tot aufgefunden, nachdem sie einen Schlag auf den Kopf erlitten hatte. Ihr Ehemann – Jeff West – behauptete, dass sie betrunken war und gefallen sei, während er im Bett schlief. Die Health-App auf dem iPhone wusste es in Kombination mit Jeff Wests Apple Watch jedoch besser.

West gab den Ermittlern gegenüber an, dass er sich gegen 22:30 Uhr ins Bett gelegt und bis 05:15 Uhr geschlafen habe. Seine Apple Watch wusste jedoch zu berichten, dass er zwischen 23:03 Uhr und 23:10 Uhr insgesamt 18 Schritte gemacht hatte. Dies widersprach zumindest seiner ursprünglichen Behauptung. Daten von Kate Wests iPhones zeigten, dass sie sich nach 22:54 Uhr nicht mehr bewegte.

Jeff Wests Fingerabdrücke wurden zudem am Boden der Flasche gefunden, mit der seine Frau am Kopf getroffen wurde. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass Jeff, ein ausgebildeter Ermittler am Tatort, seine Frau nach einem Streit über ihre Arbeit getötet und die Szene dann inszeniert hatte, um sich unschuldig zu machen.

Obwohl der Verdächtige immer beteuerte, dass er an dem Mord nicht beteiligt war, sitzt er sei drei Jahren im Gefängnis und wurde nun zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren verurteilt.

Kategorie: Apple

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