Apples Umweltchefin tritt „Time 2030“ bei: „Gleichberechtigung sollte das Fundament des ökologischen Fortschritts sein“

| 20:22 Uhr | 0 Kommentare

Lisa Jackson, die Vizepräsidentin für Umwelt, Politik und soziale Initiativen bei Apple, ist dem „Time 2030“ Komitee beigetreten und hat einen Artikel verfasst, in dem sie die Notwendigkeit betont, den Klimawandel durch die Zusammenarbeit mit den am stärksten davon betroffenen Gebieten anzugehen

Fotocredit: Apple

Lisa Jackson unterstützt „Time 2030“

In Jacksons Artikel, der am Donnerstag bei Time veröffentlicht wurde, heißt es: „Wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abwenden wollen, müssen wir die am meisten betroffenen Gemeinden an einen Tisch bringen und zusammenarbeiten. Gleichberechtigung sollte das Fundament des ökologischen Fortschritts sein.“

Das Projekt „Time 2030“ startete im Februar. Es wird beschrieben als ein „Leitfaden für die Welt nach dem Klimawandel und eine fortlaufende Erkundung potenzieller Lösungen.“ Wie Time angibt, besteht das Komitee des Projektes aus führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesundheit und Philanthropie. Die Experten sollen Time „anleiten und beraten“. Jackson schließt sich 11 weiteren Mitgliedern des „Time 2030“ Komitees an, darunter der Präsident der Ford Foundation Darren Walker, der Arzt und Epidemiologe Larry Brilliant und die Schauspielerin Angelina Jolie.

In dem Artikel beginnt Jackson mit einer Anekdote über einen Brief aus ihrer Kindheit:

„Als ich acht Jahre alt war, schrieb ich einen Brief, in dem ich Präsident Nixon bat, alles in seiner Macht stehende zu tun, um unseren Planeten zu schützen. Ich wusste nicht, dass ich eines Tages die von ihm gegründete Umweltschutzbehörde leiten oder auf dieser Arbeit bei Apple aufbauen würde. Aber ich sah die Auswirkungen der Umweltverschmutzung in meiner Gemeinde, die Verschmutzung unserer Luft und unseres Wassers. Damals wie heute weiß ich: Wenn die Gesundheit der Menschen in Gefahr ist, sollten wir etwas dagegen tun.“

Jackson verbindet dann die Punkte zwischen dem Klimawandel und den Menschen, die davon am meisten betroffen sind:

„Im Mittelpunkt unserer Sorge um den Planeten sollte die Sorge um die Menschen stehen. Wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abwehren wollen, müssen wir die am stärksten betroffenen Gemeinschaften an einen Tisch bringen und zusammenarbeiten.“

Als Apples Umwelt-Expertin hat Jackson das Unternehmen dabei unterstützt klimaneutral zu werden, was die weltweiten Emissionen des Unternehmens betrifft. Wie Apple im Juli letzten Jahres bekannt gegeben hat, plant das Unternehmen jetzt, seine gesamte CO2 Bilanz 20 Jahre früher, als es die IPCC-Ziele vorsehen, auf null zu reduzieren. Damit Apple bis 2030 über alle seine Tätigkeitsbereiche hinweg klimaneutral werden kann, müssen auch Partner und die Produkte nachhaltiger werden, was Jackson ebenfalls beaufsichtigt.

Kategorie: Apple

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