iPadOS 15: Apps können den Zugriff auf mehr RAM anfordern – bis zu 12 GB auf dem High-End iPad Pro

| 11:27 Uhr | 3 Kommentare

Im Juni berichteten wir, dass Apple ab iPadOS 15 den Entwicklern die Möglichkeit gibt, ihren Apps mehr Arbeitsspeicher zuzuweisen, so dass sie mehr vom verfügbaren Speicher des iPad nutzen können, um schneller und reibungsloser zu laufen. Nun gibt es neue Details zu der Umsetzung und den Vorteilen der neuen RAM-Nutzung.

Fotocredit: Apple

Mehr RAM für Apps

Obwohl Apple das M1 iPad Pro in Konfigurationen mit 8 GB und 16 GB RAM anbietet, können Apps unter iPadOS 14 nur 5 GB nutzen. Das frühere Maximum an verbauten Arbeitsspeicher in einem iPad war das letztjährige iPad Pro, das mit 6 GB RAM ausgestattet war. Eine Begrenzung von knapp 5 GB für Apps hat hier nicht unbedingt die Alarmglocken läuten lassen, da Entwickler auf den Großteil des verfügbaren Speichers zugreifen können. Beim diesjährigen M1 iPad Pro sieht das jedoch anders aus, da den Entwicklern nun deutlich mehr Potenzial verwehrt bleibt, weswegen Apple eine wichtige Änderung vornimmt.

Über eine neue Berechtigung in iOS 15 gibt das Unternehmen den Entwicklern seit der Beta 2 die Möglichkeit, iPadOS mitzuteilen, dass bestimmte Funktionen ihrer Apps besser funktionieren, wenn sie Zugriff auf mehr Arbeitsspeicher haben. Bisher gab es nur wenige Informationen zu den spezifischen Details dieser Berechtigung, einschließlich der genauen Menge an RAM, die eine App anfordern kann. Mit der Einführung von iPadOS 15 am 20. September wissen wir nun, dass Apps auf dem M1 iPad Pro (beim High-End Modell) mehr als doppelt so viel Arbeitsspeicher nutzen können, wie bisher erlaubt war.

Die neuen Informationen wurden von den Entwicklern der Grafikdesign-App Artstudio Pro bekannt gegeben. Nach ihren Erkenntnissen können Apps auf dem M1 iPad Pro, das mit 16 GB RAM ausgestattet ist, bis zu 12 GB des verfügbaren Speichers anfordern. Bei den anderen M1 iPad Pro Modellen, die nur über 8 GB RAM verfügen, können Apps bis zu 6 GB anfordern.

Die neue Änderung dürfte vor allem für grafikintensive Apps von Vorteil sein, z. B. für das Zeichnen, Modellieren und die Bearbeitung von Fotos und Videos. Apple gibt an, dass die neue Berechtigung auf „unterstützten Geräten“ verfügbar sein wird. Zu diesem Zeitpunkt ist nicht bekannt, welche Geräte über die neuen iPad Pros hinaus unterstützt werden.

Kategorie: iPad

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3 Kommentare

  • Screamer

    Verarsche, für was werden die restlichen GB reserviert, wohl kaum 4GB fürs OS!?

    18. Sep 2021 | 15:57 Uhr | Kommentieren
    • S.

      Multitasking für andere Apps, z.B. offene tabs in Safari und grundsätzlich mehr als die eine App die offen ist… 🙂 gibt nen Haufen Gründe nicht alles einer App zu ermöglichen, wenn sie das dürfte könnte plötzlich das gesamte System einfrieren. Hab das mal auf Mac simuliert, ist kein Witz. 🙂

      18. Sep 2021 | 19:10 Uhr | Kommentieren
  • Noname

    Wieso denn gleich verarsche? Vielleicht nicht das BS an sich, aber die vielen anderen Apps die im Hintergrund laufen (könnten). iOS/ iPadOS war schon immer darauf ausgelegt, das Apps und überhaupt das BS flüssig und schnell reagiert. Was, so meine Vermutung, auch mit dem intelligenten RAM Management zu tun hat. Es wird schon seine Gründe haben, warum Apple das so macht. Aber erstmal was in den Raum „schreien“. 🤷🏻‍♂️

    18. Sep 2021 | 19:09 Uhr | Kommentieren

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