Mark Gurman informiert über iPad 2024 Lineup

| 8:39 Uhr | 1 Kommentar

In den letzten Jahren ist das iPad-Lineup etwas unübersichtlich geworden. Gab es vor zehn Jahren nur zwei unterschiedlichen Modelle (ein großes und ein kleines), hat man mittlerweile eine deutlich größere Auswahl, die bei Anwendern, die sich nicht tagtäglich mit der Materie beschäftigen, für Verwirrung sorgen kann. Im kommenden Jahr soll die iPad-Familie ein Stück weit „bereinigt“ werden und so für deutlich weniger Konfusion sorgen.

iPad-Familie wird 2024 überarbeitet

In der Tat ist das iPad-Lineup aktuell sehr breit gefächert. Neben dem iPad (10. Generation) und iPad mini, bietet Apple noch das iPad (9. Generation), ein iPad Air sowie ein iPad Pro in zwei unterschiedlichen Größen an. Der Gedanke hinter dem aktuellen iPad-Angebot dürfte sicherlich der gewesen sein, dass man für jeden Anwender das passende Tablet im Portfolio haben und so mehr iPads verkaufen wollte. Dies führte schlussendlich dazu, dass alles ein wenig undurchsichtig geworden ist. Nicht falsch verstehen, es ist sicherlich alles andere als ein iPad-Dschungel, nichtsdestotrotz ist das Angebot größer und breiter denn je. 

iPad Pro, iPad Air, iPad (9. und 10. Generation) und iPad mini unterschieden sich zum Teil in sehr geringen Unterschieden bei der Displaygröße und im Funktionsumfang. So ist das 11 Zoll iPad Pro nur minimal größer als das iPad Air und die Unterschiede beim Funktionsumfang dürften die meisten Anwender nicht interessieren. Auch die Unterschiede zwischen dem iPad (10. Generation) und iPad Air sind geringer denn je.

Zu der leichten Verwirrung trägt auch die Apple Pencil Familie bei. Mittlerweile bietet Apple drei unterschiedliche Modelle bei. Der preiswerteste Apple Pencil funktioniert nicht mit dem preiswertesten iPad. Der teuerste Apple Pencil harmoniert nicht mit dem neusten iPad.

Beim Mac hat es Apple vorgemacht. So bietet der Hersteller aktuell ein 13 Zoll und 15 Zoll MacBook Air und gleichzeitig ein 14 Zoll und16 Zoll MacBook Pro an. Dabei haben die Pro-Modellen ein größeres und besseres Display, schnellere Prozessoren und einen höheren Preis. Mark Gurman von Bloomberg berichtet in der jüngste Ausgabe seines PowerOn-Newsletters, dass Apple eine ähnliche Strategie beim iPad verfolgt. So will man stärker zwischen dem iPad Pro und iPad Air differenzieren. Das iPad Pro soll ein neues Design, OLED-Display, M3-Chip und eine neue Aufnahme für das Magic Keyboard erhalten. Dadurch wird das iPad Pro unmissverständlich zum High-End-Modell.

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Auch bei den Displaygrößeren soll es leichte Unterschiede geben. So soll das kommende iPad Air erstmals in zwei Größen (10,9 Zoll und 12,9 Zoll) auf den Markt kommen. Dem iPad Pro wird ein 11 Zoll und 13 Zoll Display zugesprochen. Weiter heißt es, dass das iPad Air mit dem M2-Chip auf den Markt kommen wird. Damit ist das iPad Air deutlich leistungsstärker als das aktuelle iPad (10. Generation). Auch beim Magic Keyboard soll es eine Differenzierung zwischen dem iPad Pro und iPad Air geben. Während das iPad Pro ein komplett neu entwickeltes Magic Keyboard erhalten wird. soll beim 12,9 Zoll iPad Air das aktuelle Magic Keyboard des 12,9 Zoll iPad Pro zum Einsatz kommen.

Während iPad Air und iPad Pro für das Frühjahr 2024 erwartet werden, ist mit einem neuen iPad (11. Generation) erst gegen Ende des nächsten Jahres zu rechnen. Dann soll auch das iPad mini ein Upgrade erfahren. In diesem Zusammenhang könnte Apple auch den Verkauf älterer Apple Pencil Modelle einstellen und so weiter für Klarheit sorgen. Parallel dürfte Apple das iPad (9. Generation) und somit das letzte iPad mit Homebutton aus dem Portfolio nehmen.

Es ist für Apple ein schmaler Grad zwischen einem kleinen übersichtlichen iPad-Lineup und einem iPad-Lineup, bei dem jeder glücklich wird. Ein solches Lineup wird es vermutlich nicht geben. In der Tag hat Apple bei den MacBooks in letzter Zeit vieles richtig gemacht. Wenn sich die iPad-Familie ein Stück weit in diese Richtung entwickelt, werden sicherlich die allermeisten Anwender das passende iPad für sich finden.

1 Kommentare

  • Bananarama

    GurmanShmurman “informiert” über gar nichts. Er schwafelt nur seinen üblichen Mist, den man im Fall von Apples iPad-Reihe getrost unter “No shit, Sherlock.” ablegen kann.

    11. Dez 2023 | 9:13 Uhr | Kommentieren

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