Apple entwickelt drahtloses Laden über längere Distanzen

| 11:44 Uhr | 8 Kommentare

Apple arbeitet mit Partner in den USA und Asien an einer neuen Technolgoie für drahtloses Laden, die es ermöglicht, ein iPhone ode rein anders Gerät über langere Distanzen aufzuladen. Frühestens 2017 soll diese Technologie im iPhone landen.

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Ab 2017: drahtloses Laden beim iPhone über längere Distanzen?

Drahtloses Laden ist nicht wirklich neu und wird schon heute von vielem Smartphone-Herstellern genutzt. Während Apple bei der Apple Watch auf drahtloses Laden setzt, kommt diese Technologie beim iPhone nicht zum Einsatz. Vor Jahren machte Phil Schiller klar, dass die heutigen Möglichkeiten für drahtloses Aufladen beim iPhone keinen Vorteil bringen. Man müsse eine Ladestation mit dem Stromnetz verbinden und auf dieses das iPhone legen. Der Bedienkomfort würde dadurch nicht wirklich verbessert.

Nichtsdestotrotz arbeitet Apple hinter den Kulissen an der drahtlosen Lademöglichkeit, verschiedene Patente deuten daraufhin. Am heutigen Tag meldet sich Bloomberg zu Wort und informiert, dass man aus Apple nahen Quellen erfahren habe, dass Apple an einer neuen drahtlosen Ladetechnik arbeitet.

Apple möchte drahtloses laden über längere Distanzen ermöglichen, so dass iPhone, iPad und Co. nicht auf eine spezielle Ladestation gelegt werden müssen, sondern in einem bestimmten Raum aufgeladen werden. So könnte beispielsweise ein Ladegerät oder ein Mac die Zentraleinheit darstellen und sobald sich der Anwender bzw. sein iPhone in der Nähe befindet, lädt sich das Gerät automatisch auf.

Laut Bloomberg stellt es eine große Herausforderung dar, Energie über längere Distanzen zu transportieren. Je weiter das iPhone von der Ladequelle entfernt ist, desto weniger Energie wird transportiert und umso länger dauert es, bis das Gerät geladen ist. Sollte Apple tatsächlich eine Lademöglichkeit über längere Distanzen fürs iPhone anbieten, so stellt dies in unseren Augen einen enormen Vorteil des Bedienkomforts dar.

Kategorie: Apple

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8 Kommentare

  • Walli

    1. Die Apple Watch hat auch ein Kabel, daher ist „drahtloses Laden“ eher Quatsch. Einziger Vorteil dort, ich muss das Kanel in keine Buchse stecken.
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    2. ich habe mal so eine QI Hülle für iPhones bei IKEA samt Ladestation ausprobiert. Es ist ein enormer Vorteil gegenüber dem ewöhnlichen Kabel. Ich weiß nicht, was sich Phil Schiller da schlecht redet. Man hat auf Arbeit ein Ablagemodul und zu Hause. So kann man nebenbei das iPhone immer mal laden (was nachweislich auch besser für den Akku ist) und man hat immer genug Saft. Klar, die Geschwindigkeit ist bei weitem nicht die gleiche aber wenn ich auf Arbeit arbeite hab ich das Telefon auch nicht die ganze Zeit in der Hand. Dafür muss ich das Kabel aber nicht immer erst ab- und anstecken.
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    3. ehe Apple anfängt einen größeren Akku einzubauen sollten sie lieber die Ladefunktion für ihren NFC Chip implementieren. Würde dem Anwender sicher mehr bringen als drei Stunden mehr Akkulaufzeit.

    29. Jan 2016 | 13:12 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Ständiges auf und entladen ist doch nicht besser für den Akku. Ein Akku altert mit den Ladezyklen und wenn du davon 2 statt einem am Tag hast hält der Akku auf einmal kaum noch 2 Jahre statt 4. Am besten für den Akku ist es ihn mit geringem Strom vollzuladen und bei spätestens 20% das ganze zu wiederholen.

      29. Jan 2016 | 15:38 Uhr | Kommentieren
  • Horn

    Drahtloses laden wird kommen. Ich habe allerdings große Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen von Stromübertragung über „längere Distanzen“! Wenn sich ein lebender Körper (Mensch) zwischen Sender und Empfänger aufhält, werden diese Strahlen mit Sicherheit Konsequenzen haben, in welcher Form auch immer. Wenn sich diese langfristig negativ auf den Körper auswirken sollten, wird uns Verbrauchern dies mit Sicherheit vor dem Hintergrund des Profites einer solchen „Innovation“ verschwiegen.

    29. Jan 2016 | 13:49 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Das sind keine Strahlen die beim drahtlosen laden übertragen werden, das ist einfach nur Magnetismus. Und der ist auch bei extrem starken Magnetfeldern komplett unschädlich für den Menschen, sonst würde man im MRT mit seinen 1000 oder 10000 Watt starken Magnetfeldern ja sofort sterben 😉 Ich glaube bei bisherigen Ladegeräten werden kaum 10W übertragen. Mit deiner Angst müsstest du dann auch Induktionskochfelder meiden, die haben auch ihre 1000 Watt und mehr 😀

      29. Jan 2016 | 15:48 Uhr | Kommentieren
  • Jack68

    @Horn
    Dein Einwand hört sich eher nach einem diffusen Gefühl an. Es handelt sich hier aber nicht um Laserstrahlen o.ä. die gebündelt auf einen Menschen treffen könnten, sondern eher um elektromagnetische Felder, die auf einer Resonanzfrequenz schwingen und dessen Energie vom Empfänger aufgenommen wird. Für den Menschen besteht da meines Erachtens keine Gefahr, WLAN und Bluetooth sind ja auch ungefährlich.

    29. Jan 2016 | 15:18 Uhr | Kommentieren
    • Horn

      Und wer behauptet, dass WLAN und Bluetooth ungefährlich sind? Warum gibt es dazu dann Studien und Untersuchungen? Und wer finanziert diese, beim Ergebnis „ungefährlich“! Erst mal recherchieren, bevor eine allgemein hin verbreitete Meinung angenommen wird!

      30. Jan 2016 | 10:32 Uhr | Kommentieren
      • Eddi

        Du brauchst keine Studie wenn du dir ausrechnen kannst, dass die Energie vom WLAN einfach nicht ausreicht um Schäden anzurichten. Da gibt es schlimmere natürliche Strahlung der man sowieso ausgesetzt ist. Das einzige was mal, vielleicht nicht gefährlich aber unangenehm war, waren die GSM Signale. Da ist beim telefonieren das Ohr heiß geworden, aber auch Leute die im Beruf 20 Jahre 3h am Tag bei voller GSM Leistung telefonieren Leben heute noch.

        30. Jan 2016 | 12:38 Uhr | Kommentieren
  • UnkownUser

    Horn du liegst mit deiner Vermutung meines Erachtens gar nicht so daneben. Leute überlegt doch mal wie der menschliche Körper funktioniert. Mit Nerven die Elektrische Impulse arbeiten. Zum einen zum Gehirn um dinge zu erfassen und zum anderen zu den Muskeln um sie zu steuern. Mit was kann man Elektrische Signale beeinflussen? Richtig mit Magnetfeldern, sofern sie auf der gleichen Frequenz arbeiten. Oder warum ist die Mikrowelle in der Lage das WLAN zu stören? Ich gebe ma einen Hinweis „2,4 GHz“. Es ist übrigens möglich Menschen oder teile von ihnen (Muskeln) mit Magneten fremdzusteuern. Der elektromagnetische Smog nimmt immer mehr zu und ich für meinen Teil würde lieber einen größeren Akku bevorzugen, anstelle der drahtlosen Lademöglichkeit. Übrigens Menschen mit Herzschrittmachern müssen eine Mindestabstand zu Induktionskochfeldern halten. Solange der Topf das Feld komplett abdeckt ist es technisch kein Problem, aber sobald das Feld „frei“ Strahlen kann, wird es ziemlich ungesund. Deshalb ist WLAN auch immer dem Mobilfunknetz vorzuziehen! Mobilfunknetz mit je nach Netz von bis zu 2W und WLAN liegt irgendwo bei 40-50 mW. Das ist mit Sicherheit nicht nur für unseren Akku besser, sondern auch für uns.

    31. Jan 2016 | 9:28 Uhr | Kommentieren

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