Musikbranche wächst seit 1999 zum ersten Mal wieder

| 21:55 Uhr | 2 Kommentare

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Zum ersten Mal seit der „alten“ Napster Ära wächst die Musikbranche wieder. Nachdem Ende der 90er Jahre die Umsätze innerhalb der Musikindustrie durch Tauschbörsen enorm eingebrochen waren, ist nun wieder helleres Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Das letzte Mal, dass die Branche ein Wachstum verzeichnen konnte, war 1999. Damals verkaufte z.B. Britney Spears Millionen von CDs. Anschließend ging es nur noch bergab. Mittlerweile scheint der „turn-around“ geschafft. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche ein Wachstum von 0,3 Prozent und machte 16,5 Milliarden Umsatz, so berichtet es der IFPI publishes Digital Music Report 2013.

Sollte sich auch mittelfristig ein Branchenplus einstellen, so hat es knapp 15 Jahre gedauert, bis die digitalen Verkäufe über das Internet so stark gewachsen sind, um die fallenden Verkaufszahlen bei physikalischen Medien aufzufangen. Im letzten Jahr wuchsen digitale Verkäufe (u.a. über den iTunes Store) um 9 Prozent. Diese sind mittlerweile für 34 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.

iTunes und ähnliche Anbieter sind für 70 Prozent aller digitalen Umsätze verantwortlich. Streamingdienste wie Spotify und Napster machen bereits 10 Prozent der digitalen Umsätze aus.

2 Kommentare

  • Ingo

    Vielleicht ist auch einfach die Musik in Summe deutlich schlechter als vor 15 Jahren. Wenn nun die Inflation bereinigt wird, ist der Umsatzzuwachs im Verhältnis zu vor 15 Jahren vermutlich noch immer negativ.

    27. Feb 2013 | 8:28 Uhr | Kommentieren
  • Gringo

    Ja ist auch zu 80 % Bullshit

    27. Feb 2013 | 9:13 Uhr | Kommentieren

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