Wallet: Samsung kopiert Passbook

| 15:49 Uhr | 19 Kommentare

Samsung hat es wieder getan. Ein kurzer Blick nach Cupertino und schon entspringt dem Hersteller aus Südkorea eine weitere Idee, wie die eigene Softwaresammlung ergänzt und erweitert werden kann. Mit der jüngsten Kopie erweitert Samsung seine Liste an fremden Ideen, die der Hersteller übernommen hat.

passbook_wallet

Im Rahmen des Mobile World Congress 2013 in Barcelona hat Samsung nun eine App zum Verwalten von Bordkarten, Coupons, Kundenkarten etc. vorgestellt. Alles in allem erinnert die Funktionalität stark an die Passbook-Applikation von Apple. Karten etc. können an einem gemeinsamen Ort verstaut werden und tauchen zeit- bzw. ortsabhängig auf, um den Anwender aufmerksam zu machen, dass eine bestimmte Karte genutzt werden kann. Natürlich dürfen auch Echtzeit-Updates, beispielsweise bei Bordkarten, nicht fehlen.

Entwickler können zukünftig Wallet in die eigenen Apps integrieren und so wird die Lufthansa-App beispielsweise zu einer der ersten Apps gehören, die Wallet auf den Samsung Smartphones nutzen. Wieder einmal hat sich Samsung von Apple inspirieren lassen, dies fällt bereits beim Samsung Wallet Symbol auf. Eine Bezahlfunktion via NFC hat Samsung nicht integriert. Am 14. März 2013 wird das neue Samsung Galaxy S4 vorgestellt, wir gehen davon aus, dass Samsung dann auch Samsung Wallet der breiten Öffentlichkeit vorstellen wird.

Im Laufe des Tages sind wir bereits in einem separatem Artikel auf Passbook eingegangen. Immer mehr Anbieter springen auf den Zug auf und so unterstützen zukünftig 13 Major League baseball Stadien in den USA Passbook, zudem harmoniert die Payback-App mittlerweile mit dem Service. (via)

Kategorie: Apple

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19 Kommentare

  • Stema

    So sind wir’s ja gewohnt…

    27. Feb 2013 | 16:17 Uhr | Kommentieren
  • mike

    Verstehe ich das richtig, wenn apple was „erfindet“ darf das niemand anderes auch nutzen, damit wir ALLE davon profitiere können? Wir sind somit gezwungen, ein iphone zu kaufen, wenn wir diese App nutzen möchten?

    27. Feb 2013 | 16:32 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      Ja.

      27. Feb 2013 | 16:40 Uhr | Kommentieren
      • B7fk

        Du kannst Dir natürlich auch einen Laptop von Samsung kaufen und Mac OS darauf installieren oder einen Mac und Windows draufziehen oder Linux, damit Du die Programme, die dafür angeboten werden auch nutzen kannst. ROFL

        27. Feb 2013 | 17:45 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      Außerdem geht es darum, dass Samsung Passbook fast 1:1 KOPIERT hat. (Design, Farben, etc.)

      27. Feb 2013 | 16:41 Uhr | Kommentieren
    • Marco

      Und wenn jemand einen Film macht, müssen wir auch alle ins Kino gehen um ihn anzuschauen oder ist es auch okay, sich ihn im Internet illegal herunterzuladen? – Urheberrecht und Patentschutz scheinen wohl nicht so deins zu sein…

      27. Feb 2013 | 19:59 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Samsung…wer sonst?

    27. Feb 2013 | 16:43 Uhr | Kommentieren
  • Ganz Ehrlich

    Ganz ehrlich, wenn man eine Funktion mittels einer Grafik ohne Text darstellen will sind ähnlichkeiten einfach nicht auszuschließen. Schaut euch nur mal z.B. ein Uhrenziffernblatt an 😉

    27. Feb 2013 | 16:46 Uhr | Kommentieren
  • spaceball

    @mike:
    Nein, das verstehst Du nicht ganz richtig.
    Natürlich darf Samsung nutzen was andere erfunden oder designed haben (auch wenn es von Apple kommen mag), natürlich gegen Gebühr und pro verkauftes Endgerät. Das liegt aber nicht an Apple (oder zumindest „noch“ nicht, „Noch“ hat Apple nicht die Urheberrechte am Urheberrecht patentiert…lol…)
    Wenn ich mir einen HIFI Receiver mit dolby, dolby digital, prologic, dts und was weiß ich für Schnickschnack kaufe, führt der Hersteller auch seinen Obolus an die Patentinhaber von HIFI, Dolby, Dolby digital, Prologic und dts ab. Nur Samsung streicht die Kohle für ihre „telefone mit geklauten Zusatzfunktionen“ selber ein und hofft mit einer pauschalen Summe in einem Rechtsstreit davon zu kommen.
    Im Prinzip verkauft Samsung tolle Telefone, die Bezeichnung Smartphone erlangen ihre Geräte jedoch nur durch geschickt hinzugeklaute Funktionen anderer Hersteller.
    Apple hat in der Vergangenheit auch und wird auch in Zukunft auf ähnliche Weise gegen geltenden Patentschutz verstossen (das machen auch alle anderen Hersteller), jedoch nicht in dem Maße wie es bei Samsung schon selbstverständlich ist.

    27. Feb 2013 | 16:54 Uhr | Kommentieren
  • Thomas

    ich darf mal kurz an die kopierte Notification Bar erinnern.

    27. Feb 2013 | 16:55 Uhr | Kommentieren
    • Joe

      Lieber Thomas,
      diese unbedeutende Funktion, wie du ja selbst bestätigst, ist nichts gegen die vielen geklaute Patente und Designs bei Apple.

      27. Feb 2013 | 17:25 Uhr | Kommentieren
      • Thomas

        @ Joe
        da sind wir absolut einer Meinung.
        Gruß Thomas

        27. Feb 2013 | 21:34 Uhr | Kommentieren
  • Thomas

    für die Notification bar läuft übrigens auch eine Kopie-Klage von Samsung gegen Apple seit Dezember 2012, bisher zunächst in Südkorea.

    Wenn Apple an dieser PassbookFunktion irgendwelche Rechte oder Patente hat, können Sie ja genauso versuchen zu klagen.

    Ich persönlich brauche diese Funktion ehrlich gesagt nicht, weder bei Apple noch bei Samsung.

    27. Feb 2013 | 17:01 Uhr | Kommentieren
  • Cognac

    Abgesehen davon, das es hier wie eine Produktkopie ausgelegt wird, finde ich vordergründig die Initiative richtig, damit das “e-/smartphone Wallet” Verfahren auch massentauglich wird. Man stelle sich vor, das Anbieter bestimmte Dienste und Services nur für Apple-Kunden anbieten (müssen), die “anderen” gehen aber leer aus oder es muss auf Anbieterseite wieder an verschiedenen Lösungen gebastelt werden. Hauptsache die Schnittstellen sind einheitlich und produktübergreifend.
    Als Kunde von den Serviceanbietern sehe ich hier einen Vorteil. Als Apple-Nutzer rege ich mich natürlich auf.

    27. Feb 2013 | 17:13 Uhr | Kommentieren
  • Lloigorr

    Ein ziemlich polemischer Artikel. Hat doch Apple selbst auch schon Funktionen kopiert. Bin zwar selbst Apple User, aber verurteile das nicht kategorisch. Die Entwicklung ist nunmal dahingehend und passbook ist zwar jetzt noch relativ nebensächlich, wird aber an Stellenwert zunehmen und unsere Android-Freunde können wir da nicht guten Gewissens ausgrenzen 🙂

    27. Feb 2013 | 18:32 Uhr | Kommentieren
  • Usar

    Passbook hat Apple doch auch nur kopiert…das gabs doch früher im AppStore, natürlich nicht von Apple und es hieß auch anders. Macht Apple doch dauernd.

    27. Feb 2013 | 18:52 Uhr | Kommentieren
  • Al

    Ich habe das immer noch nicht ganz Begriffen, wie ich jetzt eine Kundenkarte (zb payback) bei passbook eingügen kann. Dis payback-App habe ich.

    Weiß das einer von euch?

    Danke im voraus

    27. Feb 2013 | 19:15 Uhr | Kommentieren
    • Cognac

      @Al: mit der neuen Payback-App kannst Du einerseits den Barcode Deiner Payback-Karte einlesen, das hilft aber nur, wenn Du Dein Profil ändern möchtest (anstatt die Nummer einzugeben). Zudem kannst Du einen Deiner eCoupons wie gewohnt aktivieren und nun zusätzlich auch eine Kopie in der Passbook-App ablegen. Bringt eigentlich überhaupt keinen Vorteil. Du wirst aber nun (bei Aktivierung und Ablage in Passbook) gewarnt, wenn Du in die Nähe vom Anbieter (z.B. Aral-Tankstelle) kommst. Mehr nicht.
      Eigentlich ziemlich unnütz diese Funktion.

      27. Feb 2013 | 20:28 Uhr | Kommentieren

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