Teardown: iFixit zerlegt das iPad Air

| 15:46 Uhr | 3 Kommentare

Die Reparaturspezialisten von iFixit sind dafür bekannt, dass sie ein neues iOS-Gerät kurz nach dem Verkaufsstart zerlegen und auf Herz und Nieren prüfen. Kaum ist das iPad Air auf dem Markt, schon zeigt iFixit Fotos aus dem Innenleben.

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Das iPad Air ist im Vergleich zum iPad 4 20 Prozent dünner und 28 Prozent leichter. Apples Ingenieure haben sich einiges einfallen lassen, um das Gerät kompakt und leistungsstark zugleich zu bauen.

Zunächst hat iFixit die Front vorsichtig von der Gehäuserückseite abgehebelt, um ans Gehäuseinnere zu gelangen. Mit dem Schraubendreher wurden Schrauben gelöst, so dass das isplay entnommen werden konnte. Unter diesem zeigen sich die restlichen Komponenten des iPad Air.

Den größten Teil nimmt erwartungsgemäß der Akku ein. Trotz kompakterer Bauweise behält Apple die Akkulaufzeit von 10 Stunden bei. Beim iPad Air kommt ein 32,9Whr Akku zum Einsatz, beim iPad 4 war es ein 43Whr Akku. Apple verbaut einen kleineren Akku, der stromsparende A7 in Kombination mit dem M7 gleicht dies jedoch wieder aus.

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Nach und Nach hat sich iFixit vorgekämpft und alle Komponenten entfernt. Dabei kamen den Reparaturspezialisten unter anderem das Display, der A7 Prozessor, der M7 Prozessor, die 5MP iSight Kamera, die FaceTime HD Kamera, 802.11n WiFi (MIMO), der LTE-Chip, der NAND-Speicher (Toshiba) und einiges mehr in die Finger. Je kompakter, desto schwieriger zu reparieren. iFixit vergibt 2 von 10 Punkten für Leichtigkeit der Reparatur (je höher, desto leichter).

Hier findet ihr das iPad Air im Apple Online Store

Kategorie: iPad

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3 Kommentare

  • JiYeon

    Ich mag ja dünne Sachen, aber wenn dadurch der Akku drunter leidet oder ein kleinerer Akku rein muss, bin ich wirklich dagegen. Mehr Akku ist immer besser, auch wenn der A7 und M7 es ausgleicht…

    01. Nov 2013 | 16:10 Uhr | Kommentieren
    • Tobi

      Da stimme ich JiYeaon zu.
      Man stelle ich nur mal vor, was für tolle Akkulaufzeiten ein iPad mit dem 43Whr und dem A7 Prozessor haben könnte. Schade eigentlich, dass hier die Akkulaufzeit auf Kosten des Designs geht. Schließlich ist das ganze Gerät auch langlebiger, je größer der Akku ist…

      01. Nov 2013 | 17:25 Uhr | Kommentieren
  • ich

    wer braucht mehr als 10 stunden akkulaufzeit? dünner und leichter ist ein klarer vorteil bei einem mobilen gerät. man darf nicht vergessen, dass so auch der akku schneller aufgeladen werden kann. apple macht das absolut richtig. für leute die tagelang bei keiner steckdose sind gibts externe akkus, die masse betrifft solche wûnsche aber nicht.

    02. Nov 2013 | 9:48 Uhr | Kommentieren

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