Arbeitet Apple an einem eigenen Content Delivery Network?

| 9:35 Uhr | 0 Kommentare

Apple betreibt bzw. errichtet zur Zeit drei Rechenzentren in den USA: in North Carolina, Nevada und Oregon. Der Analyst Dan Rayburn von Frost & Sullivan vermutet hinter diesen Bauten Pläne Apples, ein eigenes Netzwerk zu errichten, um Inhalte selbständiger auszuliefern als es bisher der Fall ist.

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Was Rayburn noch nicht abschätzen kann, ist, wie weit diese Pläne reichen. Derzeit greift Apple für die Übertragung von Inhalten für iTunes, App Store und iCloud auf die Kapazitäten von Akamai und Level 3 zurück.

Mit eigenen Rechenzentren könnte der Anbieter mehr Autonomie gegenüber solchen Drittparteien gewinnen und Inhalte in einem größeren Umfang als bisher auf den eigenen Servern speichern. Dies verspricht mehr Kontrolle und mehr Sicherheit, so der Experte.

Als Hauptgründe für den Aufbau eigener Strukturen nennt er die Faktoren der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Beim Streaming von Musik, TV-Sendungen und Filmen möchte sich Apple ungern auf andere verlassen müssen und sich stattdessen lieber selbst um die Verfügbarkeit und damit auch die Qualität der angebotenen Dienste kümmern.

Konkurrenten wie Google und Microsoft haben es vorgemacht. Für Großkonzerne, die permanent enorme Datenmengen versenden müssen, lohnt sich der Aufbau solcher Netze langfristig auf jeden Fall. Laut Rayburn verfolge auch Apple bereits seit fünf Jahren dieses Ziel.

Abschließend stellt sich natürlich die Frage: Wofür wird der iPhone-Gigant diese neuen Kapazitäten vordergründig nutzen? Eine recht naheliegende Antwort liegt im TV- und Multimedia-Bereich, der für gewöhnlich die umfangreichsten Datentransfers erfordert. Ein solches Netz aus Rechenzentren würde damit beispielsweise dem neuen Apple TV einen guten Start bieten. (via)

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