Eric Schmidt: Samsung hatte iPhone 6 schon letztes Jahr, Kampf zwischen Apple und Google ist brutal

| 14:03 Uhr | 7 Kommentare

Googles ehemaliger CEO und jetzige Aufsichtsratsvorsitzende Eric Schmidt hat ein Buch geschrieben und ist dieser Tage auf PR-Tour, um sein Buch zu bewerben. In seiner Funktion bei Google und als „Botschafter“ für sein Buch hält er natürlich ein paar kernige Aussagen bereit. So gibt er beispielsweise zu verstehen, dass Samsung das iPhone 6 schon letztes Jahr hatte.

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Auf seiner Promo-Tour gab Schmidt unter anderem dem Fernsehsender Bloomberg ein Interview, um Werbung für sein Buch „How Google Works“ zu machen. Unter anderem geht es in diesem um die Unternehmenskultur, Talent, Innovation, Strategie und vieles mehr.

In dem Interview ging es allerdings nicht nur um das Buch und so sind ein paar interessante Aussagen von Schmidt zustande gekommen. Samsung ist Googles größer Partner bei Android und so ist es wenig verwunderlich, dass Schmidt für die Südkoreaner lobende Worte überhat. So wurde er unter anderem gefragt, was er in der vergangenen Woche gedacht habe, als er an den langen Schlangen vor den Apples Stores zum iPhone 6 Verkaufsstart vorbeigefahren sei. Seine Antwort war schlicht und einfach, dass Samsung das iPhone 6 schon letztes Jahr hatte. Dies war auch seine Antwort auf weitere zwei Fragen.

Eine andere Aussage von Schmidt können wir voll und ganz unterschreiben. Er spricht über den Kampf zwischen Apple und Google. Dieser sei brutaler denn je, was schlussendlich gut für den Wettbewerb und den Endverbraucher sei. In den letzten Jahren ist der Wettbewerb härter und der Ton rauer geworden. Beide Unternehmen versuchen ihre Systeme so gut wie möglich zu verbessern und aufzuwerten. Den Kunden wird es freuen. Das Buch „How Google works“ gibt es übrigens für ab 9,50 Euro bei Amazon.

Kategorie: Apple

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7 Kommentare

  • Jupp

    Der Mann sieht sehr unsympathisch aus!

    25. Sep 2014 | 14:11 Uhr | Kommentieren
  • Googler

    Super-Kommentar von Jupp! haha

    Ich kenne Google-Mitarbeiter die das mit der Software bestätigen. Und trotzdem haben sie wieder zu iPhone gewechselt. Grund: Besseres Look-and-Feel beim Gerät und bei der Software. Es funktioniert durchgängig einfach.

    Trotzdem sollte Apple ein bisschen vom hohen Ross runter. Nur weil die Produkte gekauft werden und sie massig Geld machen, heisst es noch lange nicht, dass sie nicht innovativer sein könnten. Darum gibts ja auch immer mehr Vergleichswerbung die zeigen, dass Apple zurückfällt.
    Weniger Arroganz und mehr Innovation ist angesagt.

    25. Sep 2014 | 16:13 Uhr | Kommentieren
    • Walli

      Was erwarten denn immer alle jeden Tag für eine Innovation oder Revolution? Der Smartphonemarkt ist wie er heute ist relativ gesättigt was riesige Neuerungen betrifft. Geräte in der Hosentasche werden sich bis auf einige wenige Design- und Leistungsmerkmale nicht mehr viel ändern. Selbst ein Retina-Scanner wäre in meinen Augen keine revolutionäre Neuerung da sie das komplette Nutzungsverhalten nicht ändert. Das ist es doch, was Innovation aus macht.
      .
      Die Einführung der Smartphones hat die komplette Mobilfunksparte verändert. Ähnliches bei den MP3 Playern in der Musikindustrie. Die Tablets haben dem PC Markt ernsthaft Schaden zugefügt wobei Netbooks heute quasi tot sind.Technologien, die das Nutzungsverhalten ändern sind revolutionär und innovativ.
      .
      TouchID war bei Apple im letzten Jahr mal wieder ein kleines innovatives Feature, da Sperrcodes und -muster nicht mehr notwendig waren. ApplePay ist die nächste kleine Innovation da es das Verhalten beim Bezahlen ändert. Eine Revolution wäre im Übrigen der Wegfall kompletter Kassensysteme mittels automatischer Erkennung von Produkten durch RFID. Auch SmartWatches könnten irgendwann mal eine wirkliche Innovation darstellen, wohl aber erst wenn sie es schaffen mittels wirklich durchdachter Nutzung das Smartphone komplett abzulösen. Das sehe ich aktuell noch nicht – bei keinem Unternehmen.

      26. Sep 2014 | 9:43 Uhr | Kommentieren
  • passi

    Eric Schmidt war Judas beim Abendmahl.Ein Maulwurf in Schlips & Kragen.Apples größter Fehler einen notorischen Verräter sich in den Aufsichtsrat zu holen. Als Mitglied des Aufsichtsrates hatte Eric Schmid wohl sicher Zugang zu Insiderinformationen rund um das damals schon lange in Entwicklung befindliche iPad, Iphone und iOS. Der Aufkauf von Android und die plötzliche Änderung des Android-Konzepts weg vom Blackberry-Imitat hin zu iOS fällt wohl nicht nur zufälligerweise zeitgleich zur Aufsichtsratstätigkeit von Schmid bei Apple.

    25. Sep 2014 | 16:20 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    passi…..
    genau dieser Gedanke ist
    mir auch gekommen.
    Sollte lieber seinen Mund
    halten und aufpassen das
    in dem Buch nicht was
    steht das Apple noch die
    Anwälte rausholt.

    25. Sep 2014 | 16:32 Uhr | Kommentieren
  • Apfel

    Wo er recht hat: Wettbewerb tut gut. Was sind da in den letzten Jahren im Mobilbereich getan ist Wahnsinn.

    25. Sep 2014 | 22:08 Uhr | Kommentieren
  • Ray

    Und bald kommt Samsung mit seinem eigenen OS… was passiert dann mit dem großen Verbündeten Googles?

    27. Sep 2014 | 13:30 Uhr | Kommentieren

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