Apple antwortet auf angebliches Spotlight Privatsphäre-Problem

| 14:45 Uhr | 1 Kommentar

Apple antwortet auf ein angebliches Spotlight Privatsphäre-Problemin. Es scheint, als wird aus einer Mücke mal wieder ein Elefant gemacht. So berichtet die The Washington Post von einem angeblichen Privatsphäre-Problem der Spotlight-Suche unter OS X Yosemite.

spotlight_vorschlaege

Mit OS X Yossmite bietet Apple eine deutlich verbesserte Spotlight-Suche an. Nicht nur der heimische Mac wird durchsucht, Spotlight kann auch das Internet nach Suchtreffern durchforsten. Genauer gesagt arbeitet Apple mit der Bing-Suchmaschine von Microsoft zusammen. Um die bestmöglichen Treffer zu erlangen, schickt Spotlight bei der Suche ein paar Daten an die Apple Server. Hierbei wird unter anderem der grobe Standort des Anwenders übermittelt.

Dabei ist das angebliche Spotlight-Privatsphäre Problem in unseren Augen jedoch nicht vorhanden. Wir erklären euch, wieso. In einem Statement via iMore geht Apple näher auf die Spotlight-Suche ein. Demnach liegt Apple die Privatsphäre der Kunden am Herzen. Bei der Entwicklung von Produkten habe man dies immer im Hinterkopf. Apple bestätigt, dass für die Spotlight-Suche Daten übers Internet verschickt werden. Dabei werden allerdings keine IP-Adressen von Endgeräten gespeichert. Die Spotlight-Suche wird auf den Geräten ein Stück weit verschleiert, so dass die exakte Position eines Nuters nicht übertragen wird.

„We are absolutely committed to protecting our users‘ privacy and have built privacy right into our products,“ Apple told iMore. „For Spotlight Suggestions we minimize the amount of information sent to Apple. Apple doesn’t retain IP addresses from users‘ devices. Spotlight blurs the location on the device so it never sends an exact location to Apple. Spotlight doesn’t use a persistent identifier, so a user’s search history can’t be created by Apple or anyone else. Apple devices only use a temporary anonymous session ID for a 15-minute period before the ID is discarded.

„We also worked closely with Microsoft to protect our users‘ privacy. Apple forwards only commonly searched terms and only city-level location information to Bing. Microsoft does not store search queries or receive users‘ IP addresses.

„You can also easily opt out of Spotlight Suggestions, Bing or Location Services for Spotlight.“

Darüberhinaus weist Apple die Standortdaten niemals einem speziellen Anwender zu, so dass Nutzer nicht verfolgt werden können. Zudem setzt Apple auf eine sogenannte Session ID, die alle 15 Minuten wechselt. So stellt Apple sicher, dass Nutzer nicht getrackt werden können. Zusätzlich arbeitet Apple eng mit Microsoft zusammen, um die Privatsphöre zu sichern. Nur notwendige Sucheingaben sowie „ungenaue“ Standortangaben auf „Stadtebene“ (Person befindet sich in Köln, ohne Angaben des genauen Standorts) werden weitergeleitet. Microsoft speichert keinerlei Suchanfragen oder erhält IP-Adresse von Nutzern.

Sollte euch das alles nicht geheur sein, so könnt ihr ihr unter Systemeinstellungen -> Spotlight die „Spotlight-Vorschläge“ und „Bing Websuchen…“ deaktivieren. In den Safari Einstellungen unter Suchen könnt ihr zudem den Haken bei „Spotlight-Vorschläge einbeziehen“ entfernen.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Frank

    Apple ist eine schlechte Firma. Schafft es noch nicht einmal mit zu sagen wo die nächste Bank ist ohne meinen Standort zu ermitteln. Da hätte ich klar mehr erwartet.

    Ich gehe jetzt wieder iphones biegen.

    Grüße an ein gelangweiltes „ach was würden wir nur ohne ein Gate tun“ Internet.

    21. Okt 2014 | 17:11 Uhr | Kommentieren

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