iMessage: Anwenderin verklagt Apple wegen Problemen beim Plattform-Wechsel

| 15:21 Uhr | 0 Kommentare

Eine ehemalige Apple Kundin, die Anwenderin besaß ein iPhone 4S und wechselte anschließend auf ein Android-Smarpthone, verklagt Apple, da es beim Wechsel auf die neue Plattform zu Problemen rund um das Thema iMessage/SMS kam. Ein Gericht in Kalifornien hat der Klage statt gegeben, so dass das Ganze vor Gericht landen wird.

iMessage ipad iphone

Ein paar Jahre ist es mittlerweile her, dass Apple mit iOS 5 auch iMessage eingeführt hat. Mit iMessage können Apple Nutzer mit ihren iOS-Geräten und Macs untereinander kostenlose Nachrichten schreiben. Das iPhone erkennt beispielsweise, dass der Adressat ebenso auf iMessage setzt und schickt eine kostenlose iMessage, anstatt eine SMS zu versenden. Grundsätzlich eine gute Sache.

Problematisch kann es allerdings werden, wenn Kunden vom iPhone auf eine andere Plattform gewechselt sind und iMessage nicht auf dem „alten“ Gerät deaktiviert wurde. Dies hatte zur Folge, dass die iPhones des Chatpartners davon ausgingen, dass ihr trotz des Wechsels auf Android oder Windows Phone, nach wie vor ein iOS-Gerät mit iMessage besitzt. Normale SMS wurde nicht zugestellt, sondern landeten als iMessage im Nirvana.

Die Klagerin wirft Apple laut Reuters vor, nicht ausreichend darauf hingewiesen zu haben, dass man sich bei iMessage abmelden muss. Sie sieht es als Eingriff in ihren Mobilfunkvertrag. Genau für diesen Fall, dass ein Anwender vergisst zu abzumelden, hat Apple erst vor wenigen Tagen ein Web-Tool zur iMessage Abmeldung bereit gestellt. Nichtsdestotrotz wurde der Klage von Richterin Lucy Koh stattgegeben.

Kategorie: iPhone

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