Spam- und Phishing-Mails: iPhone 6, iPhone 6 Plus und Ice Bucket Challenge sind die Lieblingsthemen

| 17:44 Uhr | 0 Kommentare

Spam- und Phishing-Mails gehören schon fast zum täglichen Internet-Alltag hinzu. Täglich warten diverse Mails im E-Mail-Postfach, die nur unser Bestes wollen. Persönliche Daten sollen abgegriffen und Cyberbetrügereien begangen werden. Apple, die neuen iPhones und die Spendenkampagne ‚Ice Bucket Challenge‘ waren die Lieblingsthemen der Spammer zwischen Juli und September, so die Sicherheitsexperten von Kaspersky.

iPhone 6, iPhone 6 Plus und Ice Bucket Challenge als SPAM-Lieblingsthemen

Die Intention der Kriminellen ist klar: umso attraktiver Cyberbetrügereien verpackt sind, desto höher ist die Chance, dass Nutzer darauf hereinfallen. Zwischen Juli und September 2014 waren die neuen iPhone 6 und iPhone 6 Plus das dominierende Thema im von Kaspersky Lab analysierten Spam-Traffic. Dabei wurde Internetanwendern das iPhone 6 als Gewinn in diversen Wettbewerben und Umfragen, oder als rabattiertes Kaufangebot in Aussicht gestellt. Einziges Ziel der Apple-bezogenen Mailings: Die Aufmerksamkeit der Anwender soll auf versteckte Betrügereien oder Web-Dienstleistungen gelenkt werden.

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Im dritten Quartal 2014 griffen zudem mehrere Phishing-Betrugskampagnen den zugkräftigen Namen von Apple und seinen Produkten auf. So schlugen die Kaspersky-Spam-Lösungen signifikant häufiger bei E-Mails Alarm, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des neuen MacBook Ende Juli und des iPhone 6 Anfang September standen. Die Nachricht von gehackten Apple-Cloud-Diensten prominenter Personen war auch ein typischer Aufhänger für Phishing- oder Spam-E-Mails zwischen Juli und September.

Das zweite interessante Spam-Thema im E-Mail-Traffic zwischen Juli und September 2014 war die Spendenkampagne „Ice Bucket Challenge“. Das Kaspersky Lab entdeckte gefährliche Spam-E-Mails, bei denen Nutzer eingeladen wurden, sich ein Ice-Bucket-Challenge-Video anzusehen. Allerdings enthielt der beigefügte Anhang ein schädliches Backdoor-Programm (Backdoor.Win32.Androm.euop), mit dem Cyberkriminelle die Kontrolle über einen infizierten Computer erlangen.

Grundsätzlich sollte verlockende Mails mit einer Portion Skepsis betrachtet werden. Egal, was euch versprochen wird, fallt nicht drauf rein. Achtet euch typische Spam- und Phishing-Signale. Typische Hinweise auf Spam-E-Mails und damit auch auf Phishing-Versuche sind Nachrichten von unbekannten oder privaten Absendern. Oft enthalten diese E-Mails grammatikalische und orthografische Fehler. Inhalt und Betreff-Zeile stimmen nicht überein und die Empfänger werden nicht persönlich angesprochen. In den E-Mails wird außerdem oft dreist nach persönlichen Daten gefragt, sie enthalten gefährliche Anhänge oder betonen eine hohe Dringlichkeit.

Werden vertrauliche Daten verlangt, sollten Anwender die entsprechende Seite aufmerksam studieren. Wichtige Prüfkriterien sind: sichere „HTTPS“-Verbindung (zu erkennen am Schlüsselsymbol im Browser) und die Domain-Zugehörigkeit zum Beispiel zu Apple.

Ein Tipp unsererseits ist auch in jedem Fall die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Apple ID zu nutzen. Persönliche Daten sollten über die von Apple angebotene zweistufige Überprüfung der Apple ID geschützt werden. So beugt ihr nichtautorisierten Zugriffen, Änderungen oder Einkäufen im eigenen Account vor.

Kategorie: iPhone

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