Apple kündigt erstes Datenzentrum in China an

| 21:16 Uhr | 0 Kommentare

China hat vor kurzem ein neues Gesetz für die Speicherung sensibler Daten verabschiedet. Dieses soll ermöglichen Datenströme zu überwachen. Um dieser Vorgabe nachkommen zu können, hat Apple nun bekannt gegeben, erstmals ein Rechenzentrum in China in Betrieb zu nehmen.

Apple reagiert auf neue Gesetze

Verschärfte Cyber-Gesetze zwingen Technologie-Unternehmen in China zu handeln. Die Volksrepublik hat es sich als Ziel gesetzt den Datenraum kontrollieren zu können. Hier ist es China besonders wichtig die Datenströme zu überwachen, die über die Landesgrenzen transferiert werden.

Somit müssen für ausländische Firmen Datenzentren geschaffen werden, auf die lokale Gesetze angewendet werden können. Wie Apple mitteilte, wird man hierfür mit der Internetfirma Guizhou-Cloud Big Data Industry Co Ltd (GCBD) zusammenarbeiten. Nur so können die eigenen Cloud-Dienste weiterhin in China angeboten werden.

Laut Reuters ist Apple das erste ausländische Unternehmen, welches der im Juni beschlossenen Regelung offiziell nachkommt. Neben der Einhaltung der neuen Vorgaben soll die Investition von einer Milliarde Dollar auch die Geschwindigkeit der Dienste erhöhen.

„The addition of this data center will allow us to improve the speed and reliability of our products and services while also complying with newly passed regulations“

Schnell merkte Apple auch an, dass die eigenen Sicherheitsprotokolle nicht von den neuen Regularien betroffen sein sollen. Eine Hintertür für Apple-Systeme will man der Regierung somit nicht zur Verfügung stellen.

„No backdoors will be created into any of our systems“

Kategorie: Apple

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