Das grüne iPhone: Lisa Jackson spricht über Apples Umweltziele

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Lisa Jackson ist als Apples Umweltchefin stets die erste Anlaufstelle, wenn es um Umweltfragen geht. Nun hat sich das australische Newsmagazin news.com.au mit ihr zusammengesetzt und lässt sich im Bezug auf Apples Umweltbemühungen auf den neuesten Stand bringen. Dabei geht es unter anderem um 100 Prozent recycelbare Materialien und korrekt durchgeführte Reparaturen.

100 Prozent recycelbar

In Apples regelmäßig erscheinenden Umweltberichten können wir das große Engagement des Unternehmens stets gut mitverfolgen. Lisa Jackson gibt jedoch auch gerne einen persönlichen Einblick in Apples Umwelt-Philosophie. So erklärt sie in dem Interview ausführlich, wie man es geschafft hat, die bereits vorbildliche Recycling-Politik des Unternehmens sogar noch umweltfreundlicher zu gestalten.

Ein großes Ziel ist bereits erreicht. So wird man alle neuen Produkte aus zu 100 Prozent recycelten oder erneuerbaren Materialien herstellen. Dies ist ein großer Schritt, der in der Industrie jedoch leider einen Seltenheitswert hat. Weiterhin will man für die Produkte Materialien verwenden, die bei der Produktion nur eine geringe Umweltbelastung entwickeln. So hat man beispielsweise mit dem iPhone 8 bereits ein „grünes iPhone“ im Programm. Hier verwendet man unter anderem ein kohlenstoffarmes Aluminium, um dieses Ziel zu verwirklichen.

Korrekt durchgeführte Reparaturen

Bei dem Thema Reparatur schlagen bei Apple schnell die Alarmserien. So wurde Apple schon des Öfteren vorgeworfen, dass man es den Kunden besonders schwer macht, ihre iPhones, iPads oder Macs selbstständig zu reparieren.

Jackson versichert jedoch, dass man mit dieser Politik, die Qualität und Langlebigkeit der eigenen Produkte gewährleisten möchte. Außerdem gäbe es geeignete Service-Dienstleister, die neben Apple eine Reparatur kompetent durchführen können.

„Wir betreiben unsere eigenen Reparaturprogramme und zertifizieren zudem geeignete Service-Dienstleister. Unautorisierte Reparaturen seitens Drittanbieter sind genau das, wonach sie klingen. […] Wir wollen sicherstellen, dass die Reparaturen korrekt durchgeführt werden.“

Kein Steuerparadies

In der letzten Zeit gerät Apple des öfteren in die Kritik, wenn es um den Umgang mit Steuerzahlungen geht. Zuletzt sorgte das sogenannte „Paradise Papers“ für weltweite Steuer-Enthüllungen. Neben Facebook, Twitter und weiteren großen Konzernen, wurde auch Apple vorgeworfen Steuerschlupflöcher zu suchen. Im Bezug auf die jüngsten Steuer-Diskussionen, erklärt Jackson, dass sich Apple stets an die Gesetze hält.

„Wir sind der größte Unternehmenssteuerzahler der Welt. Und wir folgen den Gesetzen, so wie sie es vorgeben, wir sind auch hier immer sehr transparent gewesen.“

Kategorie: Apple

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