US-Einwanderungspolitik: Tim Cook und weitere CEOs drängen den Kongress, das DACA-Programm zu retten

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Vor fünf Jahren wurde in den USA das DACA-Programm in Kraft gesetzt. Dieses gewährt Minderjährigen, die illegal in das Land gelangt sind, einen Aufschub der Abschiebung. „Illegale“ Teenager ab 16 Jahren konnten so eine Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis beantragen. Diese Regelung will die jetzige US-Regierung nun einstampfen. Sollte das Programm fallen, droht rund 800.000 jungen Menschen die Abschiebung. Zusammen mit über 100 CEOs macht sich Tim Cook nun in einem offenen Brief für die betroffenen Menschen stark.

CEOs fordern eine sichere Zukunft für Träumer

Tim Cook bekräftigt erneut seine Unterstützung für junge Einwanderer im Rahmen des Programms DACA (Deferred Action for Childhood Arrivals). Cook gehört zu den über 100 CEOs, die heute einen offenen Brief an die US-Regierung unterschrieben haben, in dem sie sich für eine Gesetzesvorlage zum Schutz von den sogenannten Träumern einsetzen. Als Träumer werden im Volksmund junge Erwachsene bezeichnet, die illegal in die USA eingewandert sind. Neben Tim Cook haben unter anderem Facebook CEO Mark Zuckerberg, Microsoft Präsident Brad Smith, HP CEO Meg Whitman, Amazon CEO Jeff Bezos und IBM Chairman Ginni Rometty den Brief unterzeichnet.

In dem Schreiben bezeichnen die Führungskräfte das nahende Ende des DACA-Programms als eine „drohende Krise“ und erklären, dass der Kongress unverzüglich ein permanentes Gesetz verabschieden sollte, damit die Träumer weiterhin in den Vereinigten Staaten leben können. Die Gruppe fordert den Kongress auf, eine neue DACA-Gesetzgebung bis zum 19. Januar zu verabschieden. Nach aktuellem Stand wird die derzeitige DACA-Regelung am 5. März ablaufen.

Der heutige Brief spiegelt einen fast identischen Aufruf zum Handeln wider, der im vergangenen Jahr von vielen der gleichen CEOs unterzeichnet wurde. In diesem Brief wurden sowohl Präsident Trump als auch der Kongress aufgefordert, das DACA-Programm weiterzuführen und eine parteiübergreifende Gesetzgebung zu verabschieden, die eine dauerhafte Lösung für die betroffenen Einwanderer ermöglicht.

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