Video: Steve Jobs spricht auf der D8-2010 Konferenz über den Schutz der Privatsphäre

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Die Bedeutung der Privatsphäre in einer Welt, die in die Cloud zieht, wächst – Mehr Daten, mehr Nutzer und auch mehr Möglichkeiten die wertvollen Daten zu verlieren. Dies beweist beispielsweise Facebooks Datenleck-Fiasko. Apple hat schon früh erkannt, dass der Schutz der Privatsphäre die höchste Priorität haben sollte. The Loop hat zum gegebenen Anlass ein Video von Steve Jobs auf der D8-Konferenz aus dem Jahr 2010 herausgesucht, welches das aktuelle Problem sehr gut beschreibt und zeigt, warum Apple nicht den Weg von Facebook, Google und Co. geht.

Die Vorteile von Apples Datenschutz-Bemühungen

Ob 2010 oder 2018 – angesichts der Probleme, die Tech-Unternehmen im Umgang mit der Privatsphäre ihrer Kunden haben, hat sich nicht viel geändert. In dem Interview aus dem Jahr 2010 betont Steve Jobs, dass Apple die Privatsphäre sehr ernst nimmt. Dabei definiert er, was zu der Benutzer-Privatsphäre zählen sollte:

„Privatsphäre bedeutet, dass die Leute einfach wissen, wofür sie sich anmelden, jedes einzelne Mal. Das ist es, was es bedeutet. Ich bin ein Optimist und glaube, dass die Leute schlau sind und dass manche Leute mehr Daten teilen wollen als andere Leute. […] Lass sie genau wissen, was du mit ihren Daten anstellst.“

Steve Jobs hält sich in dem Interview nicht zurück und spricht klar die Probleme der Konkurrenz an, die mit unseren Daten Geld verdienen. Auf die Frage, ob man möglicherweise im Silicon Valley die Privatsphäre anders betrachtet, gibt Jobs ein „Nein“ als Antwort. Obwohl es offensichtlich auch Leute gibt, die „moderner“ denken.

„Viele Leute im Valley denken, dass wir wirklich altmodisch sind. Und vielleicht sind wir es auch. Aber wir machen uns Sorgen um solche Sachen.“

Apple verdient kein Geld mit Daten

Walt Mossberg, der das Interview mit Steve Jobs führte, nahm das erneute Interesse an dem Interview zum Anlass und erklärte, dass Apple in Bezug auf die Privatsphäre das beste der großen Unternehmen ist. Apples Prinzipien und Geschäftsmodell sei einfach nicht auf das Sammeln von Daten angewiesen. Deswegen nutze Mossberg auch die iCloud und iMessage, anstatt Gmail oder den Facebook-Messenger.

Kategorie: Apple

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