WhatsApp: Mindestalter wird in Europa auf 16 Jahre angehoben

| 17:32 Uhr | 5 Kommentare

Vor wenigen Tagen war es nur ein Gerücht, nun wurde von WhatsApp offiziell bestätigt, dass das Mindestalter zur Nutzung des Messengers auf 16 Jahre angehoben wird. Bis dato lag das Mindestalter bei 13 Jahren. Ob diese Veränderung im Alltag jedoch zu einer Veränderung führen wird, bleibt abzuwarten.

WhatsApp: Mindestalter wird auf 16 Jahre angehoben

WhatsApp gehört hierzulande zu den beliebtesten Messenger. Im kommenden Monat aktualisiert die Europäische Union ihre Datenschutzgesetze, um mehr Transparenz darüber zu ermöglichen, wie personenbezogene Daten online benutzt werden. In diesem Zusammenhang aktualisiert WhatsApp seine Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien dort, wo die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft tritt.

Unter anderen schreibt WhatsApp

Wir verlangen in diesem Update keine neuen Rechte in Bezug auf personenbezogene Daten. Stattdessen ist es unser Ziel, darüber aufzuklären, wie wir die begrenzten Daten, die wir von dir haben, benutzen und schützen. Einige Dinge möchten wir hierbei hervorheben:

WhatsApp in Europa: WhatsApp hat eine Präsenz in der Europäischen Union geschaffen, um dir seine Dienste von dort aus bereitzustellen und die neuen hohen Transparenzstandards hinsichtlich der Privatsphäre unserer Benutzer zu erfüllen.
Datenaustausch: Derzeit teilen wir deine Account-Infos nicht zur Verbesserung der Produkterlebnisse und Werbung auf Facebook. Wie wir bereits in der Vergangenheit angekündigt haben, möchten wir zukünftig enger mit anderen Facebook-Unternehmen zusammenarbeiten und werden dich über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Sicherheit auf WhatsApp: Wenn wir Hinweise auf Benutzer bekommen, die auf WhatsApp oder Facebook unerwünschte Nachrichten – etwa Spam oder missbräuchliche Inhalte – versenden, teilen wir diese Informationen und können entsprechende Maßnamen einleiten, wie etwa den Benutzer plattformübergreifend zu blockieren. Mehr dazu, wie du deine Sicherheit auf WhatsApp erhöhst, findest du in diesen Tipps zur Sicherheit.

Aus den neuen aktualisierten Nutzungsbedingungen geht hervor, dass WhatsApp-Nutzer in Europa zukünftig 16 Jahre (statt wie bisher 13 Jahre) alt sein müssen. Es heißt, dass WhatsApp-Nutzer zukünftig innerhalb der App bestätigen müssen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind. Allerdings soll dies nicht über einen offiziellen Altersnachweis stattfinden. Von daher kann theoretisch jeder Nutzer sein Mindestalter von 16 Jahren ohne Nachweis bestätigen.

Kategorie: App Store

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5 Kommentare

  • Moni Buller

    Insbesondere Jugendliche unter 16 J. sollten so eine Datenkrake wie WhatsApp ohnehin nicht verwenden. Es gibt ja auch etliche sichere Alternativen (z.B. Threema). In die Hände meiner Kinder käme WhatsApp genauso wenig wie Facebook.

    25. Apr 2018 | 18:47 Uhr | Kommentieren
    • ywoman

      da merkt man, daß sie keine Kinder haben! Was macht dann ihr Kind, wenn der Rest der Klasse/Schule bei WhatsApp bleibt? Alleine bei Threema/telegram in die Wildnis rufen? Das nenn ich mal weltfremd!

      26. Apr 2018 | 8:38 Uhr | Kommentieren
      • JiYeon

        Jup, wie benutzen alle fb, WhatsApp, Instagram und snapchat. Das hat man halt um mit seinen Leuten in Verbindung zu bleiben, imme auf dem neuesten stand. Wer sowas nicht hat, hat meist keine Freunde, würden wir sagen. Also Moni, Ahnung von sozialen Kontakten haben sie wohl nicht viel. Besonders wenn sie Telegram sagen, ich kenn das auch nur, weil ich hier ab und zu unterwegs bin. Es ist Safe, das meine Leute das überhaupt nicht kennen.

        26. Apr 2018 | 11:42 Uhr | Kommentieren
        • JiYeon

          Sorry für die Rechtschreibfehler, Handy halt haha

          26. Apr 2018 | 11:42 Uhr | Kommentieren
          • Lloigorr

            Wenn man mit seinen Freunden darüber spricht, sind Alternativen nicht unmöglich. Mein Freundeskreis ist vor einigen Jahren geschlossen zu Telegram migriert, in der Hoffnung, auf WhatsApp verzichten zu können.
            Leider muss ich weiterhin wegen Arbeitskollegen auf WhatsApp zurückgreifen, aber dennoch wird es signifikant seltener genutzt als früher.

            26. Apr 2018 | 12:04 Uhr |

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