Smart Speaker: Besitzer nutzen die Spracheingabe nur selten für die Smart-Home-Steuerung

| 15:46 Uhr | 1 Kommentar

Eine neue Umfrage unter den Besitzern von intelligenten Lautsprechern ergab, dass nur 6 Prozent von ihnen das Gerät zur Steuerung von Smart-Home-Funktionen verwenden. Interessanterweise war das Abspielen von Musik auch für den HomePod – ein sehr musikorientiertes Gerät – nur die dritthäufigste Anwendung.

Gesprächsthemen mit Sprachassistenten

IHS Markit führte im März und April 2018 eine Umfrage durch, bei der 937 Besitzer von intelligenten Lautsprechern verschiedene Fragen zur Verwendung ihrer Geräte gestellt wurden. An der Umfrage nahmen Nutzer aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Japan, Deutschland und Brasilien teil.

Die Smart Speaker und Assistenten der Umfrage waren: HomePod/Siri, Google Home/Google Assistant, Microsoft Cortana, Bixby und Amazon Echo/Alexa. Die beliebteste Kategorie war bei allen Geräten die Frage nach dem Wetter und den Nachrichten, gefolgt in absteigender Reihenfolge: Grundfragen, Musiksteuerung/Entdeckung, Senden einer Nachricht und Telefonieren, Videosteuerung/Entdeckung und der Einkauf.

Die Steuerung von Smart-Home-Geräten bildet mit 6 Prozent das Schlusslicht. Trotz der niedrigen Nutzungsraten, geht IHS-Chefanalyst Blake Kozak davon aus, dass die Smart-Home-Kategorie in naher Zukunft deutlich zulegen wird.

„Die Steuerung von Smart-Home-Geräten per Sprache stellt derzeit nur einen kleinen Teil der gesamten Smart-Speaker-Interaktionen dar. Diese Kategorie wird jedoch weiter zunehmen, da immer mehr Video-Streaming-Geräte auf die Sprachsteuerung angewiesen sind, da Sicherheitsalarmsysteme die Sprachsteuerung zum Aktivieren und Deaktivieren übernehmen und immer mehr Hausbauer intelligente Geräte in neue Häuser integrieren.“

Weltweit gab es laut den Marktforschern zu Beginn des Jahres 2018 mehr als 900 Hersteller von Smart-Home-Geräten mit insgesamt rund 4.100 vernetzten Geräten im Angebot. Weiterhin geht Kozak davon aus, dass Smart-Home-Systeme für Versicherungsgesellschaften immer interessanter werden. So können die vernetzten Geräte das Eigenheim vor Einbruch, Feuer oder einem Wasserleck schützen.

Der HomePod ist endlich in Deutschland erhältlich

Apples HomePod ist seit Montag auch in Deutschland für 349 Euro erhältlich. Frühbesteller sollen ihr Gerät bereits heute erhalten. Kunden, die erst in den Abendstunden über den Apple Online Store bestellt haben, werden rund zwei Wochen auf ihr Gerät warten müssen. Aktuell gibt Apple einen Lieferzeitraum vom 29. Juni bis 04. Juli an. Es besteht jedoch Hoffnung, da die Angaben oft eher konservativ sind und meist ein früheres Lieferdatum umgesetzt werden kann.

Wer nicht warten möchte, kann den HomePod auch im Apple Retail Store oder bei autorisierten Apple-Partnern, wie beispielsweise Media Markt oder Saturn, vor Ort kaufen.

1 Kommentare

  • Gast1

    Na ja , wer sich so ein Billigteil kauft , gibt erst recht kein Geld für 50€ teure
    Glühbirnen aus ..was soll er dann auch steuern.
    Schon gar nicht in Richtung KNX was noch deutlich teurer ist und im Einstieg
    schon mehr als 2000€ kostet.
    Also bleibt es bei blöden Fragen ——Wie ist das Wetter heute , anstatt aus dem
    Fenster zu sehen und sich abhören zu lassen.

    20. Jun 2018 | 21:41 Uhr | Kommentieren

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