Apple zahlt strittige Steuerschulden in Höhe von 13,1 Milliarden Euro zuzüglich Zinsen

| 8:59 Uhr | 0 Kommentare

Wie Reuters berichtet, hat Apple den gesamten Betrag seiner strittigen Steuernachzahlung in Höhe von 13,1 Milliarden Euro an die irische Regierung gezahlt, zuzüglich 1,2 Milliarden Euro Zinsen. Damit ist der Steuerstreit zwischen der Europäischen Kommission und Apple jedoch noch nicht begraben. Das Geld wird vorerst auf einem Treuhandkonto geparkt, da sich Irland und Apple gegen die Steuernachzahlung weiterhin wehren.

Irland hat Apples Steuern eingetrieben

Seit nun über zwei Jahren können wir ein interessantes Beziehungsdreieck zwischen Apple, Irland und der EU-Kommission beobachten. Die EU-Kommission wollte, dass Apple ausstehende Steuer-Milliarden an Irland zahlt, die das Unternehmen aufgrund von Steuerermäßigungen zuvor einsparen konnte. Irland wollte seinen besten „Kunden“ nicht verscheuchen und zögerte das Geld einzufordern. Dabei ist Apple verständlicherweise nicht erpicht darauf 13 Milliarden Euro zahlen zu müssen. Das Resultat war ein sehr zäher Prozess, bei der Eintreibung der Steuerschulden.

Die erste Station der Steuer-Reise ist nun erreicht. Apple hat die geforderte Summe plus Zinsen gezahlt, womit wir auf stolze 14,3 Milliarden Euro kommen. Apple und Irland haben allerdings gegen die Anweisung der Europäischen Kommission eine förmliche Beschwerde eingelegt, so dass das Geld zunächst auf einem Treuhandkonto liegt, bis eine rechtsgültige Entscheidung getroffen wurde. Irland möchte das Geld nicht und Apple CEO Tim Cook hatte die Meinung der Europäischen Kommission als „politischen Mist“ bezeichnet, womit der Steuerstreit in die nächste Runde geht.

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