Turner Prize 2018: Vollständig auf dem iPhone gedrehter Film erhält renommierten Filmpreis

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Ein weiterer Film, der mit Apples iPhone aufgenommen wurde, erhält eine Auszeichnung. Wie The Guardian berichtet, wurde Charlotte Prodger für ihren Kurzfilm Bridgit, der auf dem schottischen Land gedreht wurde, mit dem Turner Prize 2018 ausgezeichnet.

iPhone-Filmemacherin gewinnt Turner Prize

Bei einer feierlichen Zeremonie in London wurde die Künstlerin Charlotte Prodger als Empfängerin des diesjährigen Turner Prize bekanntgegeben. Der Preis gilt als die höchste Auszeichnung für Gegenwartskunst in Großbritannien und wird alljährlich an einen Künstler, der jünger als 50 Jahre ist, verliehen. Das Preisgeld beträgt 25.000 Pfund, das Prodger nach eigenen Aussagen für die Miete und „wahrscheinlich eine schöne Jacke“ einsetzten wird.

In Bezug auf ihre Entscheidung, ihren Film nur mit dem iPhone zu drehen, erklärte Prodger, dass sich das iPhone als Filmkamera geradezu aufdrängt, da es so einfach ist, mit dem Smartphone zu filmen – insbesondere, wenn man viel unterwegs ist.

„Wegen dieser Benutzerfreundlichkeit und der Art und Weise, wie du es benutzen kannst, während du um die Welt reist. Für mich ist alles da drin.“

Auch Alex Farquharson, der Vorsitzende der Jury für den Turner Prize, ist von der Umsetzung begeistert. So nannte er Prodgers Film den „tiefgründigsten Gebrauch eines so alltäglichen Geräts wie der iPhone-Kamera, den wir in der Kunst bisher gesehen haben“.

Die 1974 geborene Künstlerin befasst sich mit Identitätspolitik und arbeitet dabei mit verschiedenen Technologien, von alten Camcordern bis zum iPhone. Der Film stellt teilweise ein autobiografisches Werk dar und beschäftigt sich unter anderem mit der Identität von Menschen, die sich in soziale Klassen, Geschlechter und Sexualität einordnen müssen.

Die Preisverleihung beeindruckt auch Tim Cook und so gratuliert er Prodger für einen „weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Fotografie und des Filmemachens“:

Kategorie: iPhone

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