Apple-Patent: Apple Maps soll mit AR-Ansicht die Orientierung verbessern

| 8:33 Uhr | 0 Kommentare

Apple könnte in Zukunft Menschen helfen, sich in einem unbekannten Gebiet besser zurechtzufinden, indem sie mit dem iPhone und Apple Maps eine AR-Ansicht einer Karte verwenden, deren Richtung sich je nach Bewegung des Benutzers ändern kann.

Apple Maps in der erweiterten Realität

Kartenanwendungen bieten dem Benutzer eine Fülle von Daten über seine Umgebung. Das Problem sowohl bei 2D- als auch bei 3D-Ansichten besteht jedoch darin, dass Nutzer einer Karten-App immer noch darauf angewiesen sind, durch Berühren des Bildschirms die virtuelle Kamera zu bewegen, was insbesondere in einer 3D-Ansicht nicht intuitiv ist, was letztendlich auch der Orientierung schadet.

In einem von Patently Apple entdeckten Patent beschreibt Apple ein System, das mit einer AR-Ansicht und einer direkten Steuerung über die Position des iPhones, die Bedienung der Kamera erleichtern soll. Als „Unterlage“ für die Ansicht genügt eine ebene Fläche, auf der dann die 3D-Karte über das iPhone-Display angezeigt wird, wie wir es bereits von anderen AR-Anwendungen kennen. Der Effekt lässt sich am besten mit einer Landschaft vergleichen, wie man sie beispielsweise von einer Modelleisenbahn kennt.

Es ist schön zu sehen, dass Apple AR-Anwendungen einen weiteren Nutzen geben will. AR-Apps gehören immer noch zu einer Nische, was nicht zuletzt in dem Mangel eines umfangreichen Angebots begründet ist. Es gibt zwar einige beeindruckende Anwendungen, diese schaffen es jedoch nicht genügend Aufmerksamkeit für ein neues Genre zu generieren. Eine hilfreiche AR-Ansicht für Apple Maps könnte da schon mehr Beachtung im Alltag finden.

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