Konkurrenz für das Galaxy Fold: Huawei stellt Falt-Smartphone Mate X vor

| 8:24 Uhr | 5 Kommentare

Wenige Tage nachdem Samsung sein Smartphone-Lineup vorgestellt hat, zieht Huawei mit seinem Programm nach. Am interessantesten ist hierbei die chinesische Antwort auf das Galaxy Fold. Mit dem Mate X stellte Huawei sein eigenes faltbares Smartphone vor, was auf dem Mobile World Congress in Barcelona besonders gut ankam. Weiterhin zeigte der Hersteller drei neue Notebooks.

Huawei Mate X

Wie erwartet, hat Huawei in Barcelona sein Mate X vorgestellt. Das Gerät folgt dem jüngsten Trend der faltbaren Smartphones und versucht dabei Samsung den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Im geschlossenen Zustand bietet das neue Huawei-Smartphone ein 6,6 Zoll Display mit 2.480 x 1.148 Pixeln (bzw. 6,38 Zoll bei 2.480 x 892 Pixeln auf der Rückseite) und besitzt somit eine deutlich größere Bildschirmfläche als das Samsung Galaxy Fold mit seinen 4,6 Zoll Display. Ausgeklappt vergrößert sich das Display auf beeindruckende 8 Zoll und bietet 2.480 x 2.200 Bildpunkte. Das Galaxy Fold kommt ausgeklappt auf 7,3 Zoll.

Interessant ist, dass Huawei ein anderes Konzept als Samsung verfolgt. Im Gegensatz zum Galaxy Fold erweitert das Mate X beim Ausklappen das Display. Samsung setzt stattdessen auf zwei getrennte Bildschirme. Huawei ist in diesem Zusammenhang besonders auf das patentierte neue Scharnier stolz, dass in der Mitte keinen Zwischenraum vorweist. Ausgeklappt ist das Mate X nur 5,4 mm dick, zusammengeklappt sind es ca. 11 mm.

Fotos werden mit einer Triple-Kamera auf der Rückseite des Geräts gemacht. Auf eine separate Frontkamera verzichtet Huawei, da aufgrund des Designs die Hauptkamera auch als Selfie-Kamera genutzt werden kann.

Angetrieben wird das Mate X von dem Kirin 980, den wir schon vom Huawei Mate 20 Pro kennen. Ansonsten gibt es noch 8 GB RAM und 512 GB internen Speicher. Anstatt den Fingerabdrucksensor unter das Display zu platzieren, nutzt Huawei den Power-Schalter. Mit an Bord ist auch eine Dual-SIM-Funktion und ein Doppel-Akku, der 4.500 mAh umfasst.

 

Bis hierhin schafft es Huawei tatsächlich Samsung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn es jedoch an den Preis geht, dürfte dem einen oder anderen Interessierten die Luft wegbleiben. Der chinesische Hersteller schafft es Samsung noch einmal zu überbieten und veranschlagt für das Mate X 2.300 Euro. Das Galaxy Fold soll 2.000 Euro kosten. Das Mate X kommt laut Huawei Mitte des Jahres auf den Markt.

Huawei MateBook 13, 14 und X Pro

Huawei nutze die Gelegenheit des Mobile World Congress auch, um sein neues MateBook-Lineup nochmals zu zeigen, das im Laufe der nächsten Monate erscheinen soll. Das MateBook 13, 14 und X Pro treten in direkte Konkurrenz zu Apples MacBook-Reihe an. Neben dem Design und den Preis erinnern einige Features an das Vorbild. So gibt es beispielsweise einen Fingerabdrucksensor im Power-Schalter.

Huawei MateBook X Pro:

  • Display: 35,31 cm (13,9 Zoll), 3000 x 2000 px, 260 ppi, Touchscreen
  • CPU: Intel CoreTM i5-8265U Prozessor der 8. Generation, Intel CoreTM i7-8565U Prozessor der 8. Generation
  • GPU: NVIDIA GeForce MX250 2GB GDDR5
  • Speicher: 256 GB NVMe PCIe SSD, 512 GB NVMe PCIe SSD
  • RAM: 8 GB LPDDR3 2133 MHz, 16GB LPDDR3 2133 MHz
  • Anschlüsse: 1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang, 1 x USB A 3.0, 1 x USB Type-CTM 3.1 z, 1 x Thunderbolt 3
  • Kamera: Frontkamera: 1 MP
  • Audio: Dolby Atmos, 4 Digitalmikrofone und 4 Lautsprecher
  • Akku: Lithium-Polymer, 7565 mAh
  • Gewicht: 1.330 g

Huawei MateBook 14:

  • Display: 35,56 cm (14 Zoll), 2160 x 1440 px, 185 ppi
  • CPU: Intel CoreTM i5-8265U Prozessor der 8. Generation, Intel CoreTM i7-8565U Prozessor der 8. Generation
  • GPU: NVIDIA GeForce MX250 2GB GDDR5
  • Speicher: 256GB PCIe SSD, 512GB PCIe SSD
  • RAM: 8GB LPDDR3 2133MHz, 16GB LPDDR3 2133MHz
  • Anschlüsse: 1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang, 2 x USB-A, 1 x USB Type-CTM 3.1, 1 x HDMI
  • Kamera: Frontkamera: 1 MP
  • Audio: Dolby Atmos, 4 Digitalmikrofone und 2 Lautsprecher
  • Akku: Lithium-Polymer, 7565 mAh
  • Gewicht: 1.490 g

Huawei MateBook 13:

  • Display: 33,02 cm (13 Zoll), 2160 x 1440 px, 200 ppi
  • CPU: Intel CoreTM i5-8265U Prozessor der 8. Generation, IntelCoreTM i7-8565U Prozessor der 8. Generation
  • GPU: Intel UHD Graphics 620
  • Speicher: 256GB NVMe PCIe SSD, 512GB NVMe PCIe SSD
  • RAM: 8GB LPDDR3 2133MHz
  • Anschlüsse: 1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang, 1 x Netzanschluss, 1 x USB Type-CTM
  • Kamera: Frontkamera: 1 MP
  • Audio: Dolby Atmos, 2 Digitalmikrofone und 2 Lautsprecher
  • Akku: Lithium-Polymer, 3660 mAh
  • Gewicht: 1.280 g

Das MateBook 13 startet bei 999 Euro für den i5. Das Modell mit i7-Prozessor wird ab 1.199 Euro erhältlich sein. Für das MateBook 14 und MateBook X Pro hat Huawei bisher noch keinen Preis bekannt gegeben.

Kategorie: Allgemein

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5 Kommentare

  • Oli

    Sau geil ?? – ich wäre schon zufrieden wenn die Notch verschwinden würde

    25. Feb 2019 | 10:36 Uhr | Kommentieren
  • T/r

    Ich frage mich was das Ding wiegt und wie der Fälltest ausfällt vorder und Rückseite Bildschirm und das Oled! Totalschaden ! Keine Angaben von Huawei und Samsung über Gewicht

    25. Feb 2019 | 10:41 Uhr | Kommentieren
  • MrUNIMOG

    Unschön, dass beide Hersteller es anscheinend noch nicht hinbekommen haben, dass die Folie an der Knickstelle nicht „knitterig“ wird.
    Ansonsten scheint das Huawei-Gerät vom Konzept deutlich marktreifer als die Variante von Samsung.

    25. Feb 2019 | 13:50 Uhr | Kommentieren
    • Tefto

      Nicht wirklich zu vermeiden, da die Materialstärke nicht Null ist und nur aus einer neutralen Faser besteht. Gibt immer eine Materialstreckung auf der Außen- sowie eine Materialstauchung auf der Innenseite. Egal ob es mit einem Scharnier oder Teilscharnieren realisiert wird. Man brächte ein flexibles Material, dass vom Stoffgefüge her dauerhaft flexibel nach jeder, egal wie oft angewendeter Knickung in den exakten Ausgangszustand zurückgeht.

      25. Feb 2019 | 16:09 Uhr | Kommentieren
      • MrUNIMOG

        Das ist mir durchaus bewusst. Aber eben diese Problematik, solange nicht gelöst, führt zu einem in diesen Preisbereichen vollkommen inakzeptablem ästhetischen Fehler.

        25. Feb 2019 | 18:38 Uhr | Kommentieren

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