Apple Card: Apple kündigt gebührenfreie Kreditkarte an

| 20:46 Uhr | 2 Kommentare

Ein weiteres Mal hat die Gerüchteküche recht behalten. Bereits im letzten Jahr gab es erste Hinweise, dass Apple mit Goldman Sachs an einer eigenen Kreditkarte arbeitet. Heute hat das Unternehmen genau diese Kreditkarte vorgestellt. Mit der Apple Card bietet Apple nicht nur eine eigene Kreditkarte an, das Unternehmen will auch einiges besser machen als die Konkurrenz.

Mehr Transparenz und Sicherheit

Einfachheit, Transparenz und Datenschutz – das sind die Stichworte, mit denen Apple die erste Kreditkarte aus eigenem Hause beschreibt. Die Apple Card ist in die Wallet App auf dem iPhone integriert und bietet den Kunden ein vertrautes Erlebnis mit Apple Pay und die Möglichkeit, die Karte direkt auf dem iPhone zu verwalten. Dabei sollen viele Punkte die Nutzung vereinfachen. So wurde der Antragsprozess vereinfacht, die Gebühren abgeschafft und das Maß an Datenschutz und Sicherheit erhöht.

Während Apple nicht erfährt, was man mit der Apple Card kauft oder wo man sie einsetzt, haben Kunden eine vorbildliche Übersicht. So lassen sich die Zahlungen klar darstellen und in verschiedenen Kategorien einteilen. Unterstützt wird das Ganze mit Machine Learning, d.h. das System lernt von unseren Transaktionen und kann bei Bedarf eine intelligente Aufteilung vornehmen. Die Zahlungsdaten sind dabei verschlüsselt.

Etwas überraschend ist, dass die Apple Card gebührenfrei angeboten wird. Das gilt auch für internationale Zahlungen. Weiterhin sollen die Zinsen bei einer Ratenzahlung deutlich unter dem marktüblichen Niveau liegen. Details bleibt uns Apple jedoch noch schuldig. Als zusätzlichen Anreiz bietet das Unternehmen ein Bonusprogramm. Für jede Zahlung werden dem Nutzer zwei Prozent des Einkaufswerts gutgeschrieben. Wer bei Apple einkauft, erhält drei Prozent. Das Cashback kann für Transaktionen mit Apple Pay oder auch für Einkäufe im App Store verwendet werden.

Neben der virtuellen Kreditkarte soll es auch eine physische Kreditkarte geben. Besonders ist hierbei, dass sie ohne eine Nummer, Ablaufdatum, Sicherheitsnummer oder Unterschrift auskommt. Damit will Apple sicherstellen, dass die Daten des Kunden geheim bleiben. Die Titanium-Karte bietet jedoch nur eine Cashback-Rate von einem Prozent.

Die Apple Card kann natürlich auch international genutzt werden und funktioniert überall dort, wo auch Apple Pay zur Verfügung steht. Die Apple Card wird in diesem Sommer in den USA erscheinen. Zu einem Release in anderen Ländern gibt es noch keine Informationen.

Hier nochmal die Leistungen der Apple Card in der Übersicht:

  • Gebührenfrei: Es werden keinerlei Gebühren erhoben. Kreditzinsen liegen unter Marktniveau.
  • Kontoauszüge: Dank Machine Learning können Nutzer ihre Kontoauszüge in der Wallet App in mehrere Kategorien einteilen. Das System lernt automatisch, wie es die Daten am besten darstellt.
  • Datenschutz: Apple hat keine Einsicht in die Transaktionen. Die Datenaufarbeitung erfolgt lokal auf dem iPhone.
  • Sicherheit: Die Daten werden speziell verschlüsselt und in einem Sicherheitsbereich des iPhones gespeichert.
  • Cashback: Für jede Zahlung werden dem Nutzer zwei Prozent des Einkaufswerts gutgeschrieben. Bei einem Einkauf bei Apple gibt es drei Prozent Cashback.
  • Titan-Karte: Die physische Variante der Kreditkarte ist aus Titan und verzichtet für den Datenschutz auf eine Kartennummer, Sicherheitscode, Ablaufdatum und Unterschrift.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Maurice

    Dauert bestimmt wieder mindesten 4 Jahre, bis die in Deutschland angeboten werden kann.

    25. Mrz 2019 | 21:19 Uhr | Kommentieren
    • S1

      Genau das wollte ich auch gerade schreiben. 😀

      26. Mrz 2019 | 9:09 Uhr | Kommentieren

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