Netflix: Fallende Abo-Zahlen in den USA – Aktie rutscht ab

| 16:41 Uhr | 0 Kommentare

Wenn Apple zum Ende des Jahres seinen TV-Streaming-Service an den Start bringt, wird es nicht einfach werden. Eine Vielzahl von Anbietern will mittlerweile ein Stück vom Streaming-Kuchen abhaben und so wird es immer enger auf den hart umkämpften Markt. Das zeigt sich nun auch beim erfolgsverwöhnten Anbieter Netflix. So verkündete das Unternehmen, dass man im zweiten Quartal 2019 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, was auch gleich die Netflix-Aktie purzeln ließ.

Netflix schwächelt bei den Abos

Zunächst die gute Nachricht für Netflix: Beim Umsatz des Konzerns gibt es keinen Grund zur Sorge. So konnte das Unternehmen im zweiten Quartal den Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 4,9 Milliarden US-Dollar steigern. Der Gewinn lag zudem mit 270,7 Millionen US-Dollar über den Vorhersagen der Finanzanalysten.

Für ein unruhiges Gemüt bei den Anlegern sorgten jedoch die fallenden Abo-Zahlen in den USA, was laut Experten langfristig zu einem Problem werden könnte. Analysten gingen davon aus, dass Netflix in den USA rund 350.000 neue Abonnenten hinzugewinnen konnte, stattdessen verlor der Dienst 126.000 zahlende Kunden. Weltweit konnte Netflix zwar 2,7 Millionen neue Bezahlabos verbuchen, doch auch das liegt weit unter der Prognose von 4,8 Millionen neuen Nutzern. Die Anleger reagierten entsprechend negativ, woraufhin die Netflix-Aktie nachbörslich um mehr als zwölf Prozent einbrach. Insgesamt kann Netflix zum Quartalsende auf knapp 152 Millionen zahlende Mitglieder zurückblicken.

Der Grund für den Rückgang in bestimmten Regionen ist schnell gefunden. So gibt Netflix CEO Reed Hastings an, dass die letzte Preiserhöhung Auswirkungen auf die Abonnenten-Zahlen gehabt habe. Letztendlich geht das Unternehmen jedoch davon aus, dass die negativen Zahlen kein Indikator für das zukünftige Wachstum sind.

Kategorie: Allgemein

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